Straßenfest: Andersrum ist nicht verkehrt in Mariahilf

11. LGBTIQ- Fest am 11. Juni 2016

Wien (OTS/SPW-K) - Zum elften Mal feiert am 11. Juni 2016 Mariahilf die Offenheit und Toleranz. Dabei setzt der Bezirk in der Otto-Bauer-Gasse ein Zeichen für respektvolles Miteinander und spricht sich gegen Homo- und Transphobie aus. Initiativen für Lesben, Schwule, Bi- und Transgendersexuelle informieren. Für gute Stimmung sorgt das bunte Showprogramm mit Chris Bertl, pop:sch, Hearst, Matt Leon Band, Les Schuh Schuh und viele mehr.

Das Fest eröffnet um 15 Uhr amtsf. Stadträtin Sandra Frauenberger und Bezirksvorsteher Markus Rumelhart (beide SPÖ). Anschließend tritt das Ensemble der Vereinigten Bühnen mit einem Song aus der Produktion „Ich war noch niemals in New York“ auf.

Gleiche Rechte für alle „Unsere Vision einer weltoffenen Gesellschaft gründet auf Wertschätzung, Anerkennung und gleichen Rechten. Menschenrechte sind universell und unteilbar“, erklärt SP-Bezirksvorsteher Markus Rumelhart, der Initiator des Festes. Am 11. Juni setzt er mit dem Fest einmal mehr ein Zeichen für Vielfalt und gegen Diskriminierung von LGBTIQ-Personen. „Wien ist eine Stadt der Offenheit und des gegenseitigen Respekts, in der alle ihre Lebens- und Liebesmodelle frei wählen können“, betont Bezirksvorsteher Markus Rumelhart und ergänzt, dass kein Mensch diskriminiert oder gar Gewalt ausgesetzt werden darf. „Homo- und Transphobie haben bei uns keinen Platz!“ so Markus Rumelhart.

Beratung und Information Neben diesen wichtigen Forderungen stehen die zahlreichen Vereine und Initiativen der Community im Mittelpunkt des Festes. Über 30 TeilnehmerInnen, von der Aids Hilfe Wien über Beratungsangebote wie Courage oder der HOSI über Freizeitvereinen wie dem „Club Kreativ“ bis hin zu den Schwul-Lesbischen Sport und Tanzvereinen, werden ihre Angebote und Informationen präsentieren. „Eine in Wien einzigartige Möglichkeit sich einen kompletten Überblick der Initiativen zu verschaffen“, bekräftigt Bezirksvorsteher Markus Rumelhart.

Das Showprogramm: Von 14.00 bis ca. 19.00 Uhr wird ein Reigen an bekannten und bald sehr bekannten KünstlerInnen, die für die gute Sache gewonnen werden konnten, das Fest in Feierstimmung versetzen. Um 14 Uhr beginnt das Programm mit schrägen, lebensfrohen, wie melancholisch anmutenden, wortwitzigen Mundart-Liedern von der Band Heast. Als Hauptacts für das Fest konnten pop:sch, die queeren Elektropop spielen, und Schlagsänger Chris Bertl gewonnen werden. Einen Gastauftritt haben die TänzerInnen und SchauspielerInnen der Vereinigten Bühnen um 15:15 beim Straßenfest. Sie werden den Udo Jürgens Song „Ein ehrenwertes Haus“ aus dem Musical Ich war noch niemals in New York performen.

Feiern an der Einkaufsstraße Die Konzeptionierung des Festes als Straßenfest am Nachmittag und direkt an der Mariahilfer Straße garantieren, dass zahlreiche BesucherInnen mit den Themen Lesbisch, Schwul, Bi oder Transsexuell (LSBT) in Berührung kommen, was zwangsläufig zum Abbau von Vorurteilen und Grenzen beiträgt. Das „andersrum ist nicht verkehrt in Mariahilf“ ist jährlich der Auftakt der Wiener PRIDE WEEK mit seinem krönenden Abschluss eine Woche später – der Regenbogenparade.

Facts: *Art der Veranstaltung: Straßenfest mit musikalischen und künstlerischen Darbietungen zur Präsentation und Information von Les- Schwul- Bi- und Transgender-(LSBT)Vereinen und Initiativen *Durchführungsort: 1060 – Otto Bauer Gasse (zwischen Schmalzhofgasse und Mariahilfer Straße) *Veranstaltungstag: 11. Juni 2016 von 14.00 bis ca. 19.00 Uhr *Projektträger: Mariahilfer Kulturplattform *Projektverantwortliche: Bezirksvorsteher Markus Rumelhart, 1060, Amerlingstraße 11 / Organisation: Manuel Bräuhofer *Zielgruppe: LSBT-Community in Wien, Mariahilfer Bezirksbewohner sowie interessiertes Publikum „aus der Mariahilfer Straße“ – erwartete Besucher gemessen an den letzen Jahren: rd. 5.000 Personen *Zielsetzung und Mehrwert des Projektes:Plattform für Austausch und Information Unterstützung und Achtung alternativer Liebes- und Lebensweisen, Zeichen für Offenheit und Toleranz! Unterstützung von KünstlerInnen der LSBT Szene

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