Überraschender Kinostart eines tschechisch-österreichischen Low-Budget-Kostümschinkens

Wien (OTS) - Eigentlich hätte der ziemlich außergewöhnliche surrealistische Sandalenfilm Menandros & Thaïs (Ö-Premiere am 2.6.) nur eine Woche im Wiener Burg Kino gespielt werden sollen, doch dann waren die Besucherzahlen so hoch, dass der Film voraussichtlich bis Ende Juni im Programm bleibt. Und zwar vorerst täglich um 20:30 im großen Saal des Burg Kinos, an manchen Tagen mit deutsch-tschechischen, an anderen mit englischen Untertiteln. Ab Herbst wird Menandros & Thaïs auch in den Bundesländern zu sehen sein.

In Tschechien feiert der Film, der dort auf dem Prager internationalen Filmfestival Febiofest Premiere hatte, ähnliche Überraschungserfolge. Das ist deswegen außergewöhnlich, weil es sich um einen Streifen handelt, der zwar unter sehr großem Einsatz zwischen den Jahren 2011 und 2016 in tschechisch-österreichischer Zusammenarbeit entstanden ist, aber zugleich fast ohne öffentliche Fördermittel. Die beiden Regisseure gehen sonst anderen Berufen nach:
Antonín Šilar ist ein Prager Bühnenbildner, Ondřej Cikán ein österreichischer Schriftsteller und Gräzist. Die technischen Aufgaben wurden jedenfalls von Profis übernommen.

Die Filmmusik hat Hans Wagner komponiert, der für seine Band Neuschnee bekannt ist. Die Handlung beruht auf Cikáns Roman Menandros und Thaïs (Labor-Verlag, 2011).

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