Der ÖBVP begrüßt die Ausbildungspflicht bis zum 18. Lebensjahr als Beitrag zur psychischen Gesundheit

Wien (OTS) - Gerade zwischen dem 14. und 18. Lebensjahr werden ganz entscheidende Weichen für den Verlauf des weiteren Lebensweges gestellt. Die Festigung (Internisierung) von Tagesstruktur, Lebensrhythmus, Trainieren wie man lernt und entscheidende soziale Kompetenz werden über das Lern- und Berufsqualifikationswissen hinaus in diesem Lebensabschnitt durch ganz konkrete Lebensführung (Einführung in das Berufsleben) erworben.

Während des Hineinwachsens in die Arbeitswelt haben junge Menschen die Chance, dort auf neue positive Vorbilder zu treffen, diese als solche anzunehmen und sich von ihnen „was sagen zu lassen“. Lebens-und Berufsziele können so gefunden werden und als Motivationsquelle für den persönlichen Beitrag in der Arbeits- und Berufswelt sehr hilfreich sein.

Ohne Ausbildungspflicht fehlen leider oft diese wichtigen Hilfen zum Erwachsenwerden und zur Verantwortungsübernahme. Die Gefahr von Substanzensucht, Internet-, Spiel- und anderen Süchten sowie asozialem Verhalten steigt dadurch und damit auch die Gefahr durch psychische Erkrankungen am weiteren Lebensweg beeinträchtigt zu sein. Ohne entsprechende Bildung bzw. Ausbildung verläuft oder endet dieser dann meist im sogenannten „benachteiligten Bereich“.

Daher ist die gesetzliche Verankerung der Ausbildungspflicht eine wichtige Basis für die psychische Gesundheit junger Menschen. In Problemfällen kann Psychotherapie Hilfe zur Bereitschaft die Herausforderungen des Berufslebens anzunehmen, geben sowie die entsprechende Unterstützung um Ausbildungsziele zu erreichen.

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