FPÖ-Steger: SPÖ-Totalversagen in Sachen transparenter Sportförderung!

Unsummen an Fördergeldern beim Fenster hinausgeworfen.

Wien (OTS) - „Ein Skandal im österreichischen Sportförderwesen jagt den nächsten“ kommentierte FPÖ-Sportsprecherin NAbg. Petra Steger den bekannt gewordenen Skandal rund um die fehlende Transparenzdatenbank im Sport. „Nach Multiversum, Schladming und Co. folgt nun der 'Datenbank-Skandal'; was müssen die leidgeplagten Sportler noch alles ertragen“, fragte Steger.

Dass sich Gerald Klug in seiner Rolle als Verteidigungsminister als „Unfähigkeitsminister“ herauskristallisiert hat, komme ihm nun zugute. „Spätestens jetzt wäre Klug auch aus sportpolitischer Sicht rücktrittsreif. Wie nun sein Nachfolger mit der Causa umgehen wird, wird sich hoffentlich schnellstmöglich zeigen. Nochmal drei Jahre auf die längst versprochene Transparenzdatenbank zu warten, kann sich der österreichische Sport nicht leisten“, so die freiheitliche Sportsprecherin.

Mit dem Bundesportförderungsgesetz 2013 wurde die Transparenzdatenbank versprochen. Zudem ging aus diversen parlamentarischen Anfragebeantwortungen der letzten Jahre hervor, dass man der Bevölkerung weismachen wolle, die versprochene Transparenzdatenbank stehe kurz vor der Fertigstellung. Nun heiße es allerdings zurück an den Start. „Wie kann es möglich sein, dass einer Firma, die nicht ansatzweise die Mindestanforderungen erfüllte, der Zuschlag gegeben wurde? Was steckt hinter dieser Entscheidung? Es bleiben Fragen über Fragen, auf Antworten wartet man bis dato vergebens“, stellt Steger fest.

Die rechtswidrige Projektvergabe wäre offensichtlich bloß ein Teil eines Skandals im Sportministerium, demnach komme Neo-Minister Doskozil noch einiges zu. Auch der Rechnungshofbericht über die Ski-WM in Schladming zeige, dass hier keinerlei Transparenz vorhanden war. Die daraus resultierenden politischen Konsequenzen und angekündigten Aufarbeitungen wurden bis heute nicht vollzogen. „Die Ironie einer intransparenten Projektvergabe in Zusammenhang mit der Transparenzdatenbank kann nun wohl kaum mehr 'übersehen' werden. Der Skandal rund um die 'Transparenzdatenbank' muss lückenlos aufgeklärt werden. Herr Doskozil, Sie sind nun am Zug“, so Steger, die ankündigt, solange Druck zu machen, bis dem Sport ein transparentes, faires und nachvollziehbares Förderwesen zur Verfügung steht.

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