Nepp: GBV-Verbandstag von Börsengeschäften überschattet

Revisionsverband muss abgelöst werden

Wien (OTS) - Der Verbandstag des ‚Österreichischen Verbandes gemeinnütziger Bauvereinigungen – Revisionsverband‘ wird von zahlreichen Skandalen überschattet. Jetzt kommt noch ein weiterer dazu, wie aus Dokumenten der Organisation hervorgeht. „Dass der Verband sich an Börsengeschäften beteiligt und namhafte Summen verzockt, reiht sich nahtlos in die Skandale der Gemeinnützigen ein“, fordert FPÖ-Wien Klubobmann Dominik Nepp strukturelle Konsequenzen.

Zu den Aufregungen um Luxusgagen bei der Sozialbau AG und der Siedlungsunion, sowie den Wohnungsdeals von GBV-Obmann Karl Wurm gesellt sich aktuell ein Spekulationsskandal: Aus dem Jahresabschluss des GBV – Revisionsverbandes von 2014 geht hervor, dass substanzielle Verluste aus Wertpapiergeschäften eingefahren wurden. Allein im Jahr 2013 wurden Kursabwertungen für Wertpapiere im Volumen von EUR 174.063,81,- schlagend. Im Jahr darauf weitere EUR 44.098,75,-. „Der GBV – Revisionsverband verliert mit diesen Wertpapiergeschäften endgültig jegliche Autorität“, fordert Nepp personelle und strukturelle Konsequenzen. „Hier wurden die Mitgliedsbeiträge und Prüfgebühren der Genossenschaften an der Börse verzockt. Im Endeffekt also das Geld der Bewohner“, besteht Nepp auf eine klare Stellungnahme seitens des SPÖ-Wohnbaustadtrates Michael Ludwig.

„Dass der Dachverband auch noch mit Steuergeld bezuschusst wird, belegt die enorme Verwobenheit von Genossenschaften, SPÖ und ÖVP“, verweist Nepp auf einen Zuschuss von ca. 110.000 Euro des Landes Steiermark an die dortige Landesgruppe des Verbandes. „Michael Ludwig muss aktiv werden und anstelle des Revisionsverbandes unabhängige Experten mit der Prüfung von Wiens Wohnbaugenossenschaften beauftragen“, schließt Nepp und kündigt entsprechende Anfragen im Wiener Gemeinderat an. (Schluss)

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