Industrie: Integrierte Energie- und Klimastrategie als Chance für Standort nutzen

IV-Vize-GS Koren: Integrierten Ansatz der federführenden Ressorts zu begrüßen – Innovation in den Mittelpunkt stellen – Aktionistische Zielansagen verzichtbar

Wien (OTS) - „Der doppelt integrierte Ansatz, mit dem die Bundesregierung an die Erarbeitung der neuen Energie- und Klimastrategie geht, wird seitens der Industriellenvereinigung ausdrücklich begrüßt. Es ist wichtig, sowohl klimapolitische und energiepolitische Herausforderungen integriert zu behandeln, als auch die für die großen Verbrauchersektoren federführenden Ressorts gemeinsam am Tisch zu haben“, betonte Mag. Peter Koren, Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), heute, Mittwoch, in einer ersten Reaktion auf die Veröffentlichung des Grünbuchs zur Energie- und Klimastrategie. „Aus Sicht der Industriellenvereinigung sollte Innovation im Mittelpunkt der neuen umfassenden Strategie stehen, um damit eine Chance für den Standort zu eröffnen. Die Industrie hat zahlreiche Antworten auf die Fragen der Energiezukunft. Wo die Antworten noch fehlen, gilt es diese mittels Forschung und Innovation zu finden. Dafür müssen wir den Boden bereiten“, so Koren weiter.

„Darüber hinaus wird es im bevorstehenden Strategieprozess darum gehen, Potenziale sachlich auszuloten und mit konkreten Maßnahmen zu hinterlegen. Dabei sind die bestehenden, ambitionierten Ziele bis 2030 handlungsleitend. Das Nennen von neuen und immer höheren energiepolitischen Zielsetzungen ist hingegen noch keine neue Strategie“, stellte der IV-Vize-Generalsekretär klar. „Mit Erstellung der Energie- und Klimastrategie bietet sich nun auch die Chance, die notwendige Reform der Förderung erneuerbarer Energie grundlegend zu diskutieren. Vor dem Hintergrund der geltenden EU-Rechtslage wird die Ökostromförderung durch eine Umstellung auf eine Investitionsförderung langfristig planbar zu gestalten sein“, so Koren, der abschließend hervorhob: „Mit der nun beginnenden umfassenden Diskussion der Energie- und Klimastrategie bietet sich die Chance, klimapolitisch notwendige Weichenstellungen vorzunehmen, ohne dass Wettbewerbsfähigkeit und Standortqualität aus den Augen verloren werden und bei denen die Versorgungssicherheit umfassend gewährleistet bleibt. Die Industriellenvereinigung wird sich in diesem Sinne konstruktiv einbringen.“

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