Karas wird Mitglied des Panama-Untersuchungsausschusses

Europaabgeordneter will "Hintermänner von Briefkastenfirmen offenlegen"

Straßburg, 8. Juni 2016 (ÖVP-PD) Der Europaabgeordnete
Othmar Karas wird Mitglied des Untersuchungsausschusses, der
die durch die "Panama Papers" aufgedeckten Steuertricks von
Firmen und Geldwäsche untersuchen soll. Der U-Ausschuss wird
heute vom EU-Parlament offiziell eingerichtet.****

Karas fordert die Offenlegung der Besitzer und
wirtschaftlich Berechtigten von Firmen. "Die Hintermänner von Briefkastenfirmen müssen offengelegt werden. Die
Geheimniskrämerei ist völlig unverständlich. Wirkliche Unternehmer schämen sich nicht für ihre Tätigkeit", so Karas heute in Straßburg.

Der U-Ausschuss soll "die Untätigkeit der Mitgliedstaaten
beim Schließen der Schlupflöcher, die Panama möglich gemacht haben, beleuchten", so Karas. "Es wird aber auch darum gehen, strukturelle Probleme aufzuzeigen. Häufig ist es nationaler Egoismus, der gemeinsames internationales Vorgehen gegen Steuerschlupflöcher behindert", betonte der Europaabgeordnete.

Der U-Ausschuss soll zunächst ein Jahr lang arbeiten.
Karas will "das Prinzip durchzusetzen, dass Firmen dort
Steuern zahlen, wo die tatsächliche wirtschaftliche Tätigkeit
und Wertschöpfung stattfindet". In Zeiten der Digitalisierung
der Wirtschaft brauche es dafür klare Spielregeln, so der Europapolitiker.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Othmar Karas MEP, Tel.: +32-2-28-45627,
othmar.karas@ep.europa.eu
Daniel Köster M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-487-384784,
daniel.koster@ep.europa.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0001