ACR Bilanz 2015

ACR setzt Wachstumskurs fort und richtet Strategie neu aus!

Wien (OTS) - Die Forschungsinstitute der ACR – Austrian Cooperative Research stärken die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft, insbesondere der kleinen und mittleren Unternehmen. Von rund 20.600 Aufträgen im Jahr 2015 kamen 72 Prozent von KMU. Gemeinsam erwirtschafteten die ACR-Institute einen Gesamtumsatz von 59,7 Millionen Euro.

„Das Zusammenspiel von KMU und Leitbetrieben macht Österreich stark in der Innovation. Gerade KMU haben aber oft keine eigene Entwicklungsabteilung. Es ist Aufgabe der ACR, sie zu begleiten. Wir können die Ressourcen bieten, die sie für Innovationen brauchen“, bringt ACR-Präsident Martin Leitl die Leistungen des Forschungsnetzwerks und seiner Institute auf den Punkt. Welche Ressourcen das genau sind, und welche Ergebnisse 2015 damit erreicht werden konnten, ist im Detail im aktuellen Jahresbericht zusammengefasst, der gestern, Dienstag, 7.6. 2016, präsentiert wurde. Wie bereits im Bericht 2014 eingeführt, basiert auch der aktuelle Jahresbericht auf einem Wirkungsmodell, das die Rolle der ACR im nationalen und internationalen Innovationssystem, ihre Funktion als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und ihre Leistungen als Schnittstelle zwischen Großunternehmen und KMU noch besser aufzeigt.

ACR wächst und wird internationaler

Mit AEE INTEC ist 2015 das 20. Institut zur ACR gekommen – ein Topplayer, wenn es um Energieeffizienz in der Industrie geht. Zusammen mit den wirtschaftlichen Erfolgen der bestehenden Mitglieder, konnte dadurch erneut ein Umsatzwachstum erzielt werden. Knapp 60 Millionen Euro erwirtschafteten die ACR-Institute 2015, davon 52,6 Millionen Euro aus leistungsbezogenen Erlösen – in beiden Fällen ein neuer Rekord. Mit 21 Prozent deutlich gestiegen sind auch die Einnahmen für Forschung, Entwicklung und Innovation (FEI), die nun 21 Millionen Euro betragen. Knapp 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in den ACR-Instituten und sie werden immer internationaler, sie kommen aus mittlerweile 31 verschiedenen Ländern – von Deutschland über Indien bis Australien. Internationaler werden auch die Aktivitäten und Mitgliedschaften im ACR-Netzwerk. So waren die ACR-Institute 2015 Mitglied von 39 internationalen Organisationen, wie etwa renommierten amerikanischen Forschungsnetzwerken oder europäischen Ratsversammlungen. Darüber hinaus waren die ACR-Institute an 183 internationalen Arbeitsgruppen beteiligt und hielten 153 Vorträge vor internationalem Publikum.

Strategische Neuausrichtung

Um auch für die Zukunft gewappnet zu sein, hat die ACR 2015, aufbauend auf der Gesamtstrategie 2020, eine neue FEI-Strategie erarbeitet, die noch mehr auf Internationalisierung fokussiert aber auch schwerpunktübergreifende Projekte forcieren will. Um letzteres zu erreichen, wurden Focus Areas ins Leben gerufen, die interdisziplinär Zukunftsthemen adressieren. Insgesamt wurden acht Focus Areas definiert, wie zum Beispiel Digitalisierung, Vernetzung und Konnektivität, Funktionelle Materialien oder Integration erneuerbarer Energie in Prozesse und Systeme. Diese Focus Areas stellen den dynamischen Aspekt der Forschungsstrategie dar, sie sind temporär, können flexibel umgestaltet oder gegebenenfalls aufgelöst werden – und bilden das Pendant zu den statischeren FEI-Schwerpunkten der ACR.

Förderung von Infrastruktur

Die Förderung von Infrastruktur ist in der österreichischen Forschungslandschaft gerade ein aktuelles Thema. Hier leistet die ACR- mit substantieller Unterstützung des BMWFW - bereits seit 2012 Pionierarbeit und bietet ein Förderprogramm zur koordinierten Anschaffung von FEI-Großgeräten an. 2015 wurde die bereits 4. Ausschreibungsrunde mit drei geförderten Großgeräten erfolgreich abgeschlossen. Bilder von einem Großteil der seit 2012 installierten Infrastrukturgeräte finden sich im aktuellen Jahresbericht.

Über die ACR

Die ACR – Austrian Cooperative Research ist Dachverband und Interessenvertretung für kooperative Forschungsinstitute. Angewandte Forschung, Entwicklung und Innovation ist das gemeinsame Interesse der ACR-Institute. Dazu kommen Prüfen, Inspizieren und Zertifizieren sowie Technologietransfer und Wissenstransfer. Alleinstellungsmerkmal: ACR-Institute erbringen über zwei Drittel ihrer Leistungen für kleine und mittlere Unternehmen. Damit trägt die ACR dazu bei, dass Innovation auch in mittelständischen Unternehmen präsent ist und hier Hürden beim Zugang zu Forschung und Entwicklung fallen. Gleichzeitig sind ACR-Institute wichtige Schnittstellen von Wissenschaft und Großbetrieben (national und international) in Richtung KMU. 2015 erwirtschafteten die ACR-Institute einen Gesamtumsatz von 59,7 Millionen Euro.
www.acr.ac.at

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Rita Kremsner
Öffentlichkeitsarbeit
ACR – Austrian Cooperative Research
Haus der Forschung, Sensengasse 1, 1090 Wien
Tel. 01 219 85 73-12, kremsner@acr.ac.at

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