Familienbund: Entschlossen im Kampf für gewaltfreie Erziehung

Österreich war Gastgeberland für die internationale Kinderrechte-Konferenz

Wien/St.Pölten (OTS) - Es gibt rund 2,2 Milliarden Kinder auf dieser Welt. 90 % der Kinder leben in Staaten, in denen Gewalt an Kindern üblich ist und praktiziert wird. Österreich ist eines der wenigen Länder, die ausdrücklich jegliche Gewalt an Kindern per Gesetz verboten haben.

„Leider gibt es noch immer staatliche Entscheidungsträger, die die körperliche Strafe verteidigen und als sinnvolles Erziehungsmittel handeln. Auch in Europa. Das ist sehr traurig und unerklärlich“, hält Familienbundpräsident, Vbgm. Mag. Bernhard Baier, fest. „Kinder haben ein Recht darauf behütet und gewaltfrei aufzuwachsen. Dieses Recht ist in Österreich manifestiert und unumstößlich. Nun liegt es an uns, dieses Grundelement einer glücklichen Kindheit, die Gewaltfreiheit, hinauszutragen und Überzeugungsarbeit zu leisten“, so Baier. Studien belegen ausdrücklich, dass körperliche Strafen bei Kindern zu schlechten Verhaltensweisen führen. Also Probleme schafft, nicht löst.

Bernhard Baier ist stolz darauf, dass Österreich Gastgeberland für die internationale Kinderrechte-Konferenz war, deren Hauptaugenmerk auf gewaltfreier Kinderheit lag. Er gratuliert Familienministerin Dr. Sophie Karmasin ausdrücklich dazu: „Solche Konferenzen sind wichtig, um aufzurütteln und auch, um aufzuzeigen, dass es andere Wege gibt. Denn Kinder sind unsere Zukunft und das Wertvollste, das wir haben.“ Im Zuge der Konferenz wurde von allen teilnehmenden Ländern eine Resolution unterschrieben, die alle Staaten dieser Welt aufruft, die gewaltfreie Erziehung von Kindern gesetzlich zu verankern.

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