„Orientierung“ über die Orthodoxe Rabbinerkonferenz

Am 5. Juni um 12.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Christoph Riedl präsentiert „Orientierung“ am Sonntag, dem 5. Juni, um 12.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Orthodoxe Rabbinerkonferenz: „Europa in Gefahr“

40 orthodoxe Rabbiner haben an der Europäischen Rabbinerkonferenz teilgenommen, die diese Woche in Wien stattgefunden hat. Deren Präsident, Pinchas Goldschmidt, sieht „Europa in Gefahr“, einerseits durch den Aufstieg von extrem rechten politischen Bewegungen, andererseits durch den extremistischen Islamismus. Goldschmidt, der auch Oberrabbiner in Moskau ist, plädiert daher für die Gründung einer europäischen Anti-Terror-Einheit. Für eine Stärkung der europäischen Identität tritt der Vizepräsident der Europäischen Rabbinerkonferenz, Oberrabbiner Yaakov Bleich, ein. Unisono gefordert werden Verbesserungen in der Flüchtlingspolitik.
Bericht: Sandra Szabo

Mönchsrepublik Athos: Patriarch Kyrill trifft Präsident Putin

Am vergangenen Wochenende besuchte der russische Präsident Wladimir Putin im Rahmen einer Griechenlandvisite auch die Mönchsrepublik am Berg Athos – traf dort u. a. mit dem russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill I. zusammen. Der Anlass: Die 1.000-jährige Präsenz russischer Mönche am Berg Athos. Nach einem Gottesdienst in Karyes – der Hauptstadt der Mönchsrepublik – feierten Putin und Patriarch Kyrill gemeinsam im russischen Kloster Agios Panteleimon. Das russische Kloster ist in den vergangenen Jahren nach jahrzehntelangem Niedergang mit finanzieller Unterstützung Putins wieder zu neuem Leben erweckt worden. Für Russland und die russisch-orthodoxe Kirche hat die Präsenz am Berg Athos strategische Bedeutung. Der Athos gilt innerhalb der christlichen Orthodoxie als eine Art „spiritueller Brückenkopf“: Wer hier Einfluss hat, gilt auch innerhalb der Orthodoxie als wichtig – was im Hinblick auf das bevorstehende Panorthodoxe Konzil auf Kreta Bedeutung erlangen könnte.
Bericht: Klaus Ther

Im „Orientierung“-Schaltgespräch zum Thema „Putin und seine Nähe zur russisch-orthodoxen Kirche“: die Russland-Expertin Kristina Stoeckl, Assistenzprofessorin an der Universität Innsbruck.

Stift Kremsmünster: Streit um Missbrauchs-Studie beigelegt

Ende März vergangenen Jahres wurde im Benediktiner-Stift Kremsmünster mit der Veröffentlichung einer Studie des Münchner IPP-Instituts (Institut für Praxisforschung und Projektberatung) ein großer Schritt in Richtung Aufarbeitung der belasteten Vergangenheit des Stifts gesetzt. Fälle „physischer und psychischer Misshandlung“ sowie „sexualisierter Gewalt“, die es im Stift bis Ende der 1990er Jahre gab, wurden dokumentiert. Doch trotz eines Bekenntnisses von Abt Ambros Ebhart zum „offenen Dialog“ und zur „Feedback-Kultur“ kam es zu Konflikten: Über die Forderung der Opfervertreter, die Studie müsse auch in Buchform verfügbar sein, gab es kein Einvernehmen. Doch in den vergangenen Wochen hat offenkundig ein Umdenken eingesetzt:
Nun kann sich der Abt sogar vorstellen, die Studie in Buchform im Klosterladen des Stifts anzubieten.
Bericht: Klaus Ther

Mit Rat zur Seite stehen: Die „Gesprächsinsel“ im Herzen von Wien

„Wir haben ein offenes Ohr für Sie …“, mit diesen Worten lädt die „Gesprächsinsel“ mitten in Wien zum Gespräch ein. Probleme im privaten Umfeld können dort ebenso besprochen werden wie Glaubensfragen, aber auch ganz konkrete Sorgen finanzieller oder gesundheitlicher Art können Thema werden, berichten die geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „Gesprächsinsel“. Als „niederschwelliges Angebot“ will die Initiative – getragen von der Superiorenkonferenz der Männerorden und der Erzdiözese Wien – verstanden werden. Und die steigende Zahl jener, die das Angebot in Anspruch nehmen, gibt den Verantwortlichen der „Gesprächsinsel“ – gegründet 2008 – Recht.
Bericht: Brigitte Wojta

Anerkennung: TV-Preis für ORF-Sendereihe „kreuz und quer“

Gleich mehrfach wurden am vergangenen Mittwoch Produktionen des ORF mit dem Fernsehpreis der Erwachsenenbildung bedacht. Unter den Preisträgern des Abends: ORF-Dokumentarist Andreas Novak, der gemeinsam mit Regisseur Robert Neumüller den renommierten Axel-Corti-Preis – „für herausragende Leistungen im Bereich Funk und Fernsehen“ – erhielt. Den Preis für die beste Sendereihe nahm – stellvertretend für sein Team – „kreuz und quer“-Redaktionsleiter Christoph Guggenberger entgegen.
Bericht: Marcus Marschalek

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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