Die Zukunft der Stadt. weiter_gedacht_

Neues Ausstellungsformat zu Innovation und Technik im Technischen Museum Wien

Wien (OTS) - Bei der Pressekonferenz am 3. Juni 2016 präsentierte die Direktorin Dr. Gabriele Zuna-Kratky die neue Ausrichtung des Hauses:
Die nun gestartete dreiteilige Ausstellungsserie „weiter_gedacht_“ rückt Forschung und Entwicklung in den nächsten Jahren ins Zentrum des Technischen Museums Wien und gibt Einblicke in die Innovationsprozesse unserer Gesellschaft.

„Wir wollen den Menschen die Möglichkeit geben, sich über die laufenden Entwicklungen zu informieren und aktuelle Innovationen zu verstehen. Forschung betrifft uns alle und ich bin mir sicher, dass wir mit unseren Ausstellungen Neugier und Begeisterung – insbesondere bei den Jugendlichen – wecken können“, erklärt Direktorin Gabriele Zuna-Kratky.

Der Titel der ersten Themenausstellung lautet „Die Zukunft der Stadt. weiter_gedacht_“. Sie legt den Fokus auf die moderne Stadt als Motor von Forschung, Innovation und Technologieentwicklung. Auf ca. 1.000 m² lädt „Die Zukunft der Stadt“ ab 9. Juni 2016 dazu ein, in dieses Thema aus unterschiedlichen Perspektiven einzutauchen: „urban innovations“ stellt Stadtentwicklung in einen Zusammenhang mit Innovationsprozessen. Dabei werden bei Hands-On-Stationen wie einem interaktiven Modell von Aspern, einem Geschicklichkeitsparcours oder einer Datenzentrale, die mit Informationen gefüttert werden kann, BesucherInnen der Ausstellung zu NutzerInnen. Bei „urban mobility“ wird auf neue Verkehrsmittel in Megacitys hingewiesen und „urban energy“ zeigt energieeffiziente Entwicklungen auf. In „urban life“ stehen der Mensch und die technischen Tools, die das Leben erleichtern sollen im Mittelpunkt, wie z.B. neue Möglichkeiten der Hightech-Körperüberwachung.

„Wie wir leben und arbeiten, produzieren und unterwegs sein werden, das sind gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Fragen. Die Antworten sind aber auch sehr stark technologiegetrieben. Ich halte es für eine großartige Idee, dass man jetzt im Technischen Museum einen Blick in die Zukunft werfen kann. Deshalb hat mein Ministerium dieses Konzept von Anfang an unterstützt“, so Technologieminister Jörg Leichtfried.

„Zukunft wird von uns allen gemeinsam gestaltet. Von der Wissenschaft und Forschung genauso wie von der Wirtschaft und Politik, der Gesellschaft und der Kultur. Es ist mir ein großes Anliegen, das gegenwärtige und zukünftige Innovationen in unseren Museen einer breiten Öffentlichkeit vermittelt werden. Die Ausstellung ‚weiter gedacht‘ macht erlebbar mit wie viel Kreativität, Entdeckergeist und Visionskraft Szenarien für unser Leben in der Zukunft entwickelt werden. Damit zeigt das Technische Museum einmal mehr, dass es ein lebendiger Ort ist, an dem Fragen an die Zukunft und Antworten darauf zur Diskussion gestellt werden“, so Kunst- und Kulturminister Thomas Drozda.

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie dem Bundesministerium für Kunst und Kultur setzt das Technische Museum wesentliche Impulse für die weitere Entwicklung urbaner Räume – schließlich beginnt die Zukunft der Stadt genau jetzt.

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