Bundesminister Rupprechter: Ziele für nachhaltige Entwicklung schlagen Wurzeln in Wien

Bundesforste pflanzen Wäldchen als Nachhaltigkeitssymbol im Vienna International Centre (VIC)

Wien (OTS) - Anlässlich der Konferenz „Sustainable Development Goals for a Green Future. Investing for Future Generations“ am 3. Juni 2016 im Vienna International Centre (VIC) pflanzten Bundesminister Andrä Rupprechter und EU-Umweltkommissar Karmenu Vella gemeinsam mit den Österreichischen Bundesforste und der UN in Wien heimische Bäume als Symbol für Nachhaltigkeit. „Das Wachstum der 17 heimischen Bäume steht für die Weiterentwicklung der 17 Nachhaltigkeitsziele. Sie sind ein kleiner Beitrag, die Agenda 2030 mit Engagement und Kreativität umzusetzen und ein verantwortungsvolles Ressourcenmanagement zu entwickeln“, erklärte Bundesminister Andrä Rupprechter bei der Enthüllung der Widmungstafel.

Zwtl.: Nachhaltigkeit stammt aus der Forstwirtschaft

Rudolf Freidhager, Vorstand für Forstwirtschaft und Naturschutz der Österreichischen Bundesforste, die das Wäldchen organisiert und zur Verfügung gestellt haben, betonte: „Das Prinzip der Nachhaltigkeit stammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft. Diese kann nur dann bestehen, wenn sie nachhaltig angelegt ist. Auf lange Sicht kann nur so viel geerntet werden, wie wieder nachwächst. Das Nachhaltigkeits-Wäldchen auf dem Gelände des VIC soll diesen Grundsatz allen BesucherInnen vor Augen führen. Denn in der Forstwirtschaft denken wir in Generationen – genauso muss es bei den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung sein“, so Freidhager.

Zwtl.: Großes Abschlussevent als Aktionsrahmen

Die Baumpflanzaktion fand im Rahmen der Jugendkonferenz „Sustainable Development Goals for a Green Future. Investing for Future Generations“ statt. Sie bildet heuer das gemeinsame Abschlussevent der Green Week 2016 und der Europäischen Nachhaltigkeitswoche (ESDW) in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission, UNEP-Europa sowie dem BMLFUW. Die Veranstaltung ist darüber hinaus Teil der österreichweiten BMLFUW-Initiative „Aktionstage Nachhaltigkeit“. Ziel der Konferenz war, mit Jugendlichen als wichtige Zukunftsträger Partizipations- und Umsetzungsideen zu den Sustainable Development Goals zu erarbeiten, die auch in die Erstellung des Aktionsplanes zur Agenda 2030 einfließen sollen.

Zwtl.: Prominente Beiträge zu den SDGs

Bei der Konferenz sprachen neben Bundesminister Rupprechter unter anderem auch Karmenu Vella, EU-Kommissar für Umwelt, maritime Angelegenheiten und Fischerei, Dennis Thatchaichawalit, stellvertretender Generaldirektor des Büros der UN in Wien, sowie Brenda King, Mitglied des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses und Präsidentin des „Sustainable Development Observatory“, zum Thema Nachhaltigkeit. Einer der Höhepunkte war die musikalische Darbietung von Alan AtKisson, Gründer der Alan AtKisson-Group und Mitglied der „Sustainability Hall of Fame“, der seinen berühmten Song „We love the SDGs“ mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sang.

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