„dok.film“-Premiere: „Fahrrad gegen Auto – Eine Straßenschlacht“

Ein Film über zwei unterschiedliche Entwürfe von Lebensqualität und Freiheit

Wien (OTS) - Zum Europäischen Tag des Fahrrades (3. Juni) passend, präsentiert der „dok.film“ am Sonntag, dem 5. Juni 2016, um 23.05 Uhr in ORF 2 erstmals die Dokumentation „Fahrrad gegen Auto – eine Straßenschlacht“. Die Absätze der Autoindustrie boomen weltweit – bis zum Jahr 2020 sollen zwei Milliarden Autos täglich auf den Straßen unterwegs sein. Aggressionen im Straßenverkehr nehmen ebenfalls zu, als Gegenbewegung setzten Menschen rund um den Globus auf das Fahrrad. Der schwedische Journalist und Regisseur Fredrik Gertten vergleicht in seinem Dokumentarfilm fahrradfreundliche Großstädte wie beispielsweise Kopenhagen mit Städten wie São Paulo oder Los Angeles, wo Radfahrer kaum eine Chance haben. Er trifft auf Verkehrsteilnehmer/innen, die von Problemen und Erfolgen berichten, blickt hinter die Kulissen der Autolobby und zeigt Anregungen, wie Stadtplaner das Radfahren angenehmer und sicherer machen könnten. „Fahrrad gegen Auto“: 88 spannende Minuten Straßenschlacht um zwei Entwürfe von Lebensqualität und Freiheit.

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Aline Cavalcante ist Radaktivistin in São Paulo. Als sie 2008 in die Metropole Brasiliens gezogen ist, hat sie trotz des unglaublichen Autoverkehrs ihre Freude daran entdeckt, mit dem Rad durch die Stadt zu fahren. Seither setzt sie sich in verschiedenen Kooperativen als Organisatorin und auch als Bloggerin für die Anliegen und Rechte von Fahrradfahrer/innen ein. Trotz der steigenden Anzahl an Verkehrsteilnehmern, die im Straßenverkehr getötet werden, fährt sie weiter mit dem Rad und kämpft für bessere Lebensbedingungen in ihrer Stadt. „Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem es fast unmöglich wird, zu leben“, sagt Cavalcante in Bezug auf das stetig wachsende Verkehrschaos und damit zusammenhängend auch auf die globale Krise des Klimawandels. Gerade deswegen entdecken mehr und mehr Menschen das Fahrrad für sich. Der Umstieg wird ihnen in vielen Ländern nicht leicht gemacht.

Der schwedische Journalist und Filmemacher Fredrik Gertten erzählt in seinem Film vom unermüdlichen Kampf der Fahrrad-Aktivistinnen und -Aktivisten, die in São Paulo, L.A. und Toronto ein Stück der Straßen und Parkplätze als Radwege zurückerobern wollen. Er lässt lokale Politiker und Vertreter der Autoindustrie ebenso zu Wort kommen wie Autofreaks, Verkehrsexperten und Städteplaner. Und er führt nach Kopenhagen, in das „Radfahr-Paradies“, wo sich Autofahrer/innen längst den Radfahrerinnen und Radfahrern unterordnen müssen.

Der „dok.film“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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