Hackl: Marke „Uhudler“ steht für Hoffnungen einer ganzen Region

Absicherung der beliebten Direktträger-Rebsorte durch Bundesrat bestätigt

Wien (OTS) - Mit der Bestätigung der Weingesetz-Novelle im Bundesrat wurde auch die rechtliche Absicherung des Uhudlers letzten Donnerstag finalisiert. „Damit wird nicht nur eine beliebte Getränkespezialität auf Dauer in ihrem Bestand gesichert, sondern einer ganzen Region Hoffnung gegeben“, erklärte dazu ÖVP-Bundesrätin Marianne Hackl.

„Das Südburgenland kämpft mit massiven Strukturproblemen und hat aufgrund mangelnder Arbeitsplätze eine hohe Abwanderung zu verzeichnen. In dieser Situation wurde der Uhudler zu einem Symbol für eine positive eigenständige Entwicklung in dieser Region“, so Hackl, selbst Südburgenländerin.

Besondere regionale Spezialität im „österreichischen Delikatessenladen“

Dass dieser Erfolg gegen langen und hartnäckigen Widerstand der EU-Kommission erreicht wurde, sei dem unermüdlichen Einsatz der österreichischen Landwirtschaftsminister zu verdanken, von Nikolaus Berlakovich bis Andrä Rupprechter – immer unterstützt durch den regionalen Agrarsprecher LAbg. Walter Temmel.

Obwohl die Auseinandersetzung mit der EU lange Zeit einem Kampf „David gegen Goliath“ glich, hätten beide Minister die Interessen des Südburgenlands stets unterstützt und letztlich ein sehr gutes Ergebnis erreicht, erklärte Hackl. Daran richte sich die ganze Region auf. „Aber auch dem gesamtösterreichischen Delikatessenladen ist damit eine besondere regionale Spezialität erhalten geblieben“, so die ÖVP-Bundesrätin.

Mit der nun auch im Bundesrat bestätigten Weingesetz-Novelle werde auch die Unsicherheit beseitigt, die durch eine von der Burgenländischen Landesregierung erlassene Weinbauverordnung entstanden ist, betont Hackl. Laut Experten aus Klosterneuburg könnte nämlich diese Landesverordnung unter Umständen EU-Recht widersprechen.
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