Kunstplatz Graben: SCREEN I-III eröffnet

Der Graben wird bis 30. Oktober wieder zum prominentesten Kunstplatz der Wiener Innenstadt. Nevin Aladağ hat dafür drei Ornamentwände aus Stahl und Pflastersteinen entworfen.

Wien (OTS) - Der Graben wird in der Zeit von 3. Juni bis 30. Oktober wieder zum prominenten Kunstplatz. Dieses Jahr hat Nevin Aladağ, eine deutsche Künstlerin mit türkischen Wurzeln, speziell für diesen Ort drei Ornamentwände aus Stahl und Pflastersteinen entworfen, die versetzt auf dem Platz positioniert sind.

Die von KÖR (Kunst im öffentlichen Raum) initiierte, temporäre Installation lädt ein zum Verweilen, zum Nachdenken und zum interkulturellen Dialog. Sie wurde gestern von Gemeinderat Ernst Woller, KÖR Geschäftsführerin Martina Taig und T-B A21 Kuratorin Daniela Zyman eröffnet. Die Screens, wie Aladağ sie nennt, erinnern in ihrer Gestaltung an Wandteppiche und Ornamentwände aus dem arabischen Raum. Durch die Verwendung von Rauriser Marmor und Waldviertler Granit, welche auf die Pflasterung der Wiener Innenstadt Bezug nehmen, wird heimisches Steinmaterial in eine neue, fremde Ornamentsprache übersetzt.

Nevin Aladag, geboren 1972 in Van/Türkei, lebt und arbeitet in Berlin.

KÖR Kunst im öffentlichen Raum Wien

Die Aufgabe von KÖR Kunst im öffentlichen Raum Wien ist die Belebung des öffentlichen Raums der Stadt mit permanenten bzw. temporären künstlerischen Projekten. Die Realisierung von Kunstprojekten im öffentlichen Raum gilt als wichtiger Aspekt der Kulturarbeit, ebenso deren Vermittlung und Dokumentation.

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