Grüne Simmering: Klubobmann Anreitter übergibt an Sozialsprecher Patrick Zöchling

Wien (OTS) - Nach knapp sechs Jahren als Klubobmann der Grünen Simmering übergibt Herbert Anreitter sein Amt an Patrick Zöchling. „Da ich durch meine Aufgaben für die Grüne Wirtschaft ausgelastet bin, lege ich mein Bezirksvertretungsmandat und den Posten des Klubobmannes in die Hände der nächsten Generation,“ erklärt Anreitter. Der 29-jährige Patrick Zöchling galt schon länger als Zukunftsperspektive der Grünen Simmering und war bisher deren Sozialsprecher. Zöchling war bereits von 2007 bis 2011 in der Hochschulpolitik aktiv, ehe er sich in Simmering für die Grünen politisch engagierte. Bevor er 2010 als Projektkoordinator in das Landesbüro der Wiener Grünen wechselte, arbeitete er in einem Notquartier für obdachlose Männer. Der leidenschaftliche Musiker und Sozialarbeiter ist auch als ehrenamtlicher Bewährungshelfer tätig.

Mit dem personellen Wechsel kündigt sich auch eine Veränderung der politisch-inhaltlichen Schwerpunktsetzung an. Neben den klassischen Bezirksthemen wie Verkehr und Bezirksentwicklung möchte Zöchling vor allem sozialpolitische Themen in den Vordergrund stellen. Angefangen von einer Unterstützung sogenannter Brennpunkt-Schulen im Bezirk über den Ausbau der mobilen Jugend- und Sozialarbeit bis hin zur Vernetzung sozialer Einrichtungen sieht der neue Klubobmann einigen Nachholbedarf im Bezirk. Auch Verkehrspolitik muss sozialpolitisch gedacht werden: „Nicht alle in Simmering können sich ein Auto leisten, trotzdem haben sie ein Recht darauf, am Leben in der Stadt teilzunehmem. Gerade für Menschen mit geringem Einkommen garantiert der Ausbau günstiger öffentlicher Verkehrsmittel Mobilität und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.“

Zöchling plädiert für eine Zusammenarbeit der konstruktiven Kräfte. Vor allem muss darauf geachtet werden, dass die mobile Jugendarbeit sowie Kindergärten und Schulen finanziell gut ausgestattet werden. „Es ist unsere Pflicht, dass Kinder und Jugendliche eine Chance haben, dass die Sicherheit von Radwegen steigt und vor allem, dass die freiheitliche Ausgrenzungspolitik den Bezirk nicht spaltet und destabilisiert“, so Zöchling abschließend.

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