Handwerkerbonus ist Konjunkturanreiz mit großer Wirkung

Projektierungen rasch in Angriff nehmen

Wien (OTS) - Offiziell ist mit 1. Juni 2016 der Startschuss für Projekte gefallen, die ab Anfang Juli für den Handwerkerbonus bei den Bausparkassen eingereicht werden können. „Der Handwerkerbonus ist ein Konjunkturanreiz, der nicht wirkungslos bleibt. Denn in der Analyse zeigt sich: Knapp die Hälfte jener Unternehmen, die in der vergangenen Förderperiode Projekte im Rahmen des Handwerkerbonus durchgeführt haben, vermeldet eine Verbesserung der Geschäftslage“, unterstreicht die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer-Schuster, die Relevanz für die Branche. Immerhin ein Viertel dieser Betriebe konnte so Arbeitskräfte im Betrieb halten, die sonst vielleicht freigesetzt hätten werden müssen.
Da sich an den Richtlinien gegenüber der Förderperiode 2014/15 im Wesentlichen nichts geändert hat, empfiehlt die Spartenobfrau nun rasch Projektierungen in Angriff zu nehmen, da sich die Auszahlung der Förderung nach der Reihenfolge der Einreichung richtet. „Angesichts der Fülle an Anfragen der letzten Wochen hat sich der Handwerkerbonus herumgesprochen und trifft auf großes Interesse“, so Scheichelbauer-Schuster. Es sei zu hoffen, dass der Handwerkerbonus auch 2017 wie geplant mit einer zweiten Tranche starten kann.

„Neu ist, dass Handwerkerrechnungen nicht nur überwiesen, sondern nunmehr auch in bar bezahlt werden können“, so Scheichelbauer-Schuster.
Zur Info: Mit dem Handwerkerbonus erhalten Private eine staatliche Förderung von bis zu 600 Euro für die Renovierung, Erhaltung oder Modernisierung ihres Hauses oder ihrer Wohnung. Vorausgesetzt natürlich, sie nehmen Leistungen eines Handwerkers oder befugten Unternehmens in Anspruch und verzichten auf Pfusch und Schwarzarbeit.

Wie in den Jahren 2014 und 2015 werden 20 % der Kosten für Arbeitsleistungen und Fahrtkosten, jedoch keine Materialkosten, in der Höhe von max. € 3.000,-- netto, also ohne Umsatzsteuer, gefördert. (PWK400/us)

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