Karmasin: „Gemeinsam Europa familienfreundlicher machen!“

Österreichische Familienministerin tauschte sich mit den Amtskolleginnen aus Frankreich und Schweden aus – bessere Vereinbarkeit und mehr Partnerschaftlichkeit als Erfolgsmodelle

Wien (OTS) - „Mein Ziel ist es Österreich zum familienfreundlichsten Land Europas zu machen. Und dabei hilft mir der Erfahrungsaustausch mit Staaten, die familienpolitische Vorreiter sind. Frankreich etwa ist ein Vorbild bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Partnerschaftlichkeit wird in Schweden seit Jahren vorbildlich praktiziert. Meine Amtskolleginnen wiederum haben sich sehr für die Beratungsstelle Extremismus, die Ausbauoffensive bei der Kinderbetreuung, die Reform des Kindergeldes und meine Initiative ‚Unternehmen für Familien‘ interessiert“, berichtet Familienministerin Sophie Karmasin nach bilateralen Arbeitsgesprächen mit der französischen Ministerin für Familien, Kinder & Frauenrechte, Laurence Rossignol, und der schwedischen Ministerin für Kinder, Senioren & Gendergerechtigkeit, Åsa Regnér.

Einig zeigten sich die drei Ministerinnen, dass Europa die derzeit – im Vergleich zu anderen Regionen der Welt – niedrigen Geburtenraten nur steigern könne, wenn die Rahmenbedingungen für die Mütter verbessert werden. Schlüssel dafür seien mehr Väterbeteiligung und Partnerschaftlichkeit, flächendeckende Kinderbetreuung und familienfreundliche Arbeitgeber. Auch sollte sich die Partnerschaftlichkeit in einer deutlichen Hebung des Frauenanteils bei Führungskräften in Europa zeigen.

Das Thema „Kinderrechte“ nahm natürlich auch einen wichtigen Teil in den Arbeitsgesprächen ein. Schließlich war die Internationale Kinderrechtekonferenz auf Schloss Wilhelminenberg der Grund für die Reise der beiden Ministerinnen nach Wien.

„Wir sind uns einig, dass es ein sehr ermutigendes Zeichen ist, dass Vertreter von mehr als 70 Staaten der Welt nach Wien gekommen sind um ihr Interesse an der Stärkung der Kinderrechte zu bekunden. Ich bin optimistisch, dass wir heute Nachmittag eine sehr starke Resolution verabschieden und übereinkommen werden, uns bald wieder in einem solchen Format zu treffen“, so Karmasin.

Die französische Familienministerin Rossignol zeigte sich sehr interessiert an den Erfahrungen des BMFJ mit der Beratungsstelle Extremismus. Familienministerin Karmasin konnte ja bereits am Montag beim Rat der Europäischen Jugendminister in Brüssel die österreichische Beratungsstelle als ein „best-practice-Beispiel“ für Präventionsarbeit vorstellen. Das internationale Interesse an der österreichischen Form der Beratungsstelle sei insgesamt extrem hoch – mehr als 115 Vernetzungstreffen mit Botschaften, Ministerien und internationalen Delegationen hätten bereits stattgefunden.

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