Grüne/Johann: Neues Ökostromgesetz soll Net-Metering ermöglichen

Grüne Initiative im Kärntner Landtag für eine moderne Photovoltaik-Förderung

Klagenfurt (OTS) - „Mit dem heutigen Landtagsbeschluss für Net-Metering wollen wir einen wirksamen Anreiz für dezentrale Photovoltaikanlagen schaffen. Die Idee dahinter: Die Betreiber von kleinen Photovoltaikanlagen speisen den Strom, den sie nicht direkt selbst verbrauchen können, ins Netz ein und entnehmen ihn wieder, wenn sie ihn brauchen und nutzen damit das Netz als virtuellen Speicher“, erklärt der Vorsitzender des Energie- und Umweltausschusses KOStv. LAbg. Michael Johann.

„Die Gegenverrechnung von Erzeugung und Verbrauch wäre ein enormer Vorteil gegenüber der derzeitigen Situation, bei der Kleinerzeuger derzeit für die Einspeisung von Sonnenstrom nur wenige Cent pro Kilowattstunde erhalten, aber ca. 18 Cent für den Strombezug zu anderen Tageszeiten zahlen müssen. Net Metering ist ein innovatives Anreizmodell für private Haushalte, kleine Gewerbebetriebe und LandwirtInnen um Photovoltaikanlagen zu errichten. Damit, setzen wir einen wichtigen Schritt zur Umsetzung des Energiemasterplans und einen wichtigen Schritt zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaschutzvertrags. Zusätzlich schafft diese Initiative Green Jobs und fördert die Wirtschaftsbetriebe wie Solartechniker und Installateure“, meint Johann.

Johann sieht den Wirtschaftsminister gefordert, im Zuge der aktuellen Reform des Ökostromgesetzes die Rahmenbedingungen zu schaffen:
„Reformen sind sowohl beim Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWOG) als auch beim Ökostromgesetz nötig. Der heutige Antrag ist eine Aufforderung an Vizekanzler Mitterlehner, die Ökostromförderung auf neue Beine zu stellen, moderne Anreizmodelle für Photovoltaik zu ermöglichen und damit einen neuen Boom für eine nachhaltige Energiewende auszulösen.“

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