FPÖ: Strache: Österreicher müssen für Kerns Asyl-Zahlentricksereien die Zeche begleichen

Motto des Bundeskanzlers lautet offenbar: „Ich zähl sie nicht, drum gibt es sie nicht.“

Wien (OTS) - „Es ist skandalös, wie Kern und jetzt auch Sobotka die Österreicher für dumm verkaufen wollen und sich die Statistik willkürlich zurechtbiegen, um weiterhin zu Lasten der Österreicher eine völlig unverantwortliche Politik der offenen Tore für Migranten aus aller Herren Länder weiterverfolgen. Das ist unredlich, unehrlich und unwürdig eines Mannes, der sich Bundeskanzler nennt und permanent einen ‚neuen Stil‘ einfordert“, so heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache.

„Kanzler Kern hat ja gestern schon gesagt, dass ihn ‚diese Zahlendiskussion im Grunde nicht besonders‘ interessiere. Die Österreicher interessiert sie aber, weil sie für diese Politik die Zeche zahlen werden – finanziell, sicherheitspolitisch, gesellschaftspolitisch und sozialpolitisch. Die Österreicher werden aber von dieser Regierung nie die wahren Zahlen bekommen, das ist spätestens seit dem heutigen ‚Flankenschutz des ÖVP-Innenministers für seinen Kanzler klar. Nun ist auf jeden Fall auch klar, dass „Obergrenze“ und „Richtwert“ nur ein Marketing-Gag der Regierung waren und sich die Österreicher auch heuer auf wieder mindestens 90.000 Asylwerber einstellen müssen“, warnte Strache.

„Nur weil Rechenkünstler Kern 50 Prozent der Asylwerber nicht in die Statistik einfließen lassen will, heißt das ja nicht, dass diese Migranten nicht da sind. Kerns Motto lautet offenbar: ‚Ich zähl sie nicht, drum gibt es sie nicht.‘ Es zählt aber nicht, wie Kern und Sobotka zählen, sondern es zählen die tatsächlichen Zahlen. Und tatsächlich wurden heuer rund 22.000 Asylanträge gestellt, darunter sind auch Dublin-Fälle. Da Österreich aber nur einen Bruchteil zurückschieben wird, werden diese Asylwerber selbst in der zurechtgebogenen Kern-Statistik schlagend werden“, so Strache.

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