AMS Wien: Starke Dynamik auf dem Wiener Stellenmarkt

Erwartungsgemäß mehr arbeitslose Asylberechtigte – Erste Jobmesse für Geflüchtete im Juni

Wien (OTS) - Die Zahl der beim AMS Wien als arbeitslos vorgemerkten Personen ist im Mai 2016 im Jahresvergleich um 2,7 Prozent auf 123.474 gestiegen. Die Zahl der AMS-Kundinnen und -Kunden in Schulung ist in Wien im selben Zeitraum um 20,8 Prozent auf 29.374 gewachsen, die Summe beider Gruppen um 5,7 Prozent.

Erfreulich ist die Entwicklung derzeit bei den jungen Arbeitslosen:
Die Zahl der Unter-25-Jährigen ist um 0,7 Prozent zurückgegangen, jene der Unter-20-Jährigen sogar um 6,8 Prozent. Allerdings gibt es um 4,3 Prozent mehr Arbeitslose über 50 Jahre.

Der Stellenmarkt hat stark an Dynamik zugenommen: Die Wiener Unternehmen haben dem AMS Wien im Laufe des vergangenen Monats um 14,7 Prozent mehr offene Stellen gemeldet, zugleich konnten um 14 Prozent mehr Stellen als „erledigt“ (in der Mehrzahl der Fälle also:
passend besetzt) abgehakt werden.

Nach wichtigen Branchen betrachtet, hat die Arbeitslosigkeit im Mai im Einzelhandel um 7,2 Prozent zugenommen, in Hotellerie und Gastronomie um 5 Prozent. In der Warenproduktion ist sie um 1,4 Prozent gesunken, im schwierigen Baubereich sogar um 5,3 Prozent.

Erwartungsgemäß stark zugenommen hat in den vergangenen zwölf Monaten die Zahl der arbeitslosen Konventionsflüchtlinge und Subsidiär Schutzberechtigten: Sie stieg um 48,6 Prozent auf 16.243 Menschen. „Unsere Aufgabe ist es, die Menschen zwar rasch, aber auch nachhaltig in den Arbeitsprozess zu integrieren“, sagt AMS-Wien-Chefin Petra Draxl. „Dazu gehört intensive Unterstützung beim Deutschlernen, die individuelle Erhebung der mitgebrachten Kompetenzen und schließlich die eingehende Begleitung zu einem österreichischen Bildungsabschluss.“

Am 29. Juni 2016 findet im Wiener Museumsquartier mit Unterstützung des AMS Wien die erste Berufsmesse für geflüchtete Menschen statt. Draxl: „Wir fördern diese private Initiative mit Begeisterung, weil wir das Anliegen teilen, Wiener Unternehmen und Asylberechtigte zusammenzubringen.“

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AMS Wien
Mag. Sebastian Paulick
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