FP-Nepp kritisiert vor Kriminalität kapitulierende Stadtregierung

Brunnenmarkt-Mord trauriger Höhepunkt einer stetigen Entwicklung

Wien (OTS) - „Was muss noch in Wien passieren, damit Ihnen endlich die Schuppen von den Augen fallen und Sie erkennen, dass wir ein massives Sicherheitsproblem haben“, begann der Wiener FP-Klubobmann Dominik Nepp seine Rede vor dem Wiener Landtag. „Erklären Sie der Familie, der gestern zu Grabe getragenen Frau, warum die öffentliche Hand beinahe bei diesem Mord zugesehen hat.“

Die Verantwortlichen Stadtpolitiker hätten jetzt lange genug zugesehen, wie Wien immer unsicherer wird. Jetzt solle zwar die Polizeipräsenz an den sogenannten Hot-Spots wie dem Praterstern verstärkt werden, gleichzeitig werde aber darauf vergessen, dass es auch an der U6-Linie fast zu täglichen Gewalteskalationen komme. „Wie wollen Sie hier präventiv vorgehen, wenn es schlicht zu wenige Polizisten gibt“, fragte Nepp.

Er brachte erneut die FP-Vorschläge für eine berittene Polizei und eine eigene U Bahn-Polizei ein und vermutete Mutlosigkeit hinter der Tatsache, dass keiner der Vorschläge auch nur angedacht seien, in Umsetzung zu gelangen.

Nepp forderte die Verantwortlichen auf, endlich vom falschen Weg abzukehren: „Ich verstehe, dass es bitter ist, die Fehler, die Sie in der Vergangenheit begangen haben, zuzugeben, aber die Zeit der Lamenti ist nun einmal vorbei! Wien braucht einen gültigen und umsetzbaren Sicherheitspakt!“ Zuletzt gab er den rot-grünen Regierungspolitikern noch einen Rat mit auf den Weg: “Gehen Sie einmal raus auf die Straße, in die echte Welt. Verlassen Sie Ihr Bobostan und sprechen Sie mit den Menschen über die Angst, die sie im Alltag begleitet.“ (Schluss)huf

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