SP-Mörk: Mindestsicherung schützt vor Armut – Stadt Wien macht kein Geheimnis daraus, wer die BMS bezieht

Wien (OTS/SPW-K) - "Die FPÖ versucht aus längst bekannten Zahlen ein Politikum zu machen und zeigt sich verwundert, über den BezieherInnenkreis der Mindestsicherung. Da kann ich nur sagen:
Willkommen in der Realität. Die rot-grüne Stadtregierung hat immer und überall transparent über die BMS-BezieherInnen informiert. Zeitverzögert kommt nun auch die FPÖ darauf und verfällt in ihr klassisches ‚Ausländer-Bashing‘-Muster", reagiert SP-Gemeinderätin Gabriele Mörk auf die jüngste FPÖ-Aussendung.

"Die bedarfsorientierte Mindestsicherung ist das letzte soziale Netz und springt dann ein, wenn die Arbeitsmarktlage schlecht ist, die Menschen wenig bis gar nicht qualifiziert sind und deshalb Probleme am Arbeitsmarkt haben oder das Einkommen zum Überleben nicht reicht. Vor allem Familien mit Kindern werden durch die Leistungen der BMS vor Obdachlosigkeit und Hunger geschützt. Es leugne niemand in der Stadt die Herausforderung, die mit dem Anstieg der BMS-BezieherInnen einhergeht", so Mörk. Man darf aber nicht außer Acht lassen, dass immer noch weniger als 10 Prozent ausschließlich von der BMS leben. Der allergrößte Teil bezieht in irgendeiner Form andere Einkünfte.

"Es ist entlarvend, wie die FPÖ denkt: Verbesserungen fordern, aber diesen dann nicht zustimmen. Anders kann die Ablehnung der FPÖ gegenüber dem Förderprogramm 'Back to the future – Wiener Jugendunterstützung' nicht gewertet werden. Dabei schafft die Stadtregierung konkrete Verbesserungen für junge BMS-BezieherInnen, damit sie möglichst bald eigenständig und unabhängig leben können. Langfristig soll damit natürlich auch die Zahl der BMS-BezieherInnen gesenkt werden", so die Gemeinderätin. "Die FPÖ sieht ihre Rolle als Oppositionspartei einzig und alleine als Protestpartei. Konstruktive Oppositionsarbeit schaut anders aus", so Mörk abschließend.

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