Von Zapfsäule zu Zapfsäule: Mit „Mr. Supergeil“ Friedrich Liechtenstein zu den „Tankstellen des Glücks“ – am 29. Mai in ORF 2

„dok.film“-Premiere für skurriles Roadmovie zwischen Berlin, Paris, Wien und Porto Venere

Wien (OTS) - „Mr. Supergeil“, Künstler und Entertainer Friedrich Liechtenstein, hat ein veritables Faible für Tankstellen – für ihn sind sie sogar die romantischsten Orte der Welt. „Tankstellen des Glücks“ heißt das außergewöhnliche Roadmovie, das am Sonntag, dem 29. Mai 2016, im Rahmen des „dok.film“ um 23.05 Uhr in ORF 2, TV-Premiere feiert. Die Koproduktion von ORF und ARTE ist eine für den ORF produzierte Langfassung der gleichnamigen zehnteiligen Dokureihe, die den begnadeten Geschichtenerzähler Liechtenstein auf seiner skurrilen Reise von einer Zapfsäule zur nächsten begleitet. Für ihn sind Tankstellen leuchtende Inseln, Treffpunkt und Zwischenstopp für das wichtigste Gut der Freiheit: das Reisen. Eine solche Reise startet Liechtenstein mit frisch polierten goldenen Fingernägeln, im Tweed-Anzug und mit Sonnenbrille: von Berlin nach Wien, dem Mekka für Tankstellen-Liebhaber, weiter nach Porto Venere an der Ligurischen Küste, nach Paris und wieder zurück in seine Heimatstadt Berlin. Regie führten Jeremy JP Fekete, Marco Wilms und Tuan Lam.

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„Ich könnt noch tausend Liter tanken, wär noch immer nicht am Ziel. Nur du bist in meinen Gedanken und das ist viel“, singt Friedrich Liechtenstein hinterm Steuer, getrieben vom Ehrgeiz, seine These vom Reisen als wichtigstes Gut der Freiheit zu beweisen.

Auf seinem Tankstellen-Roadtrip schlüpft er in die Rolle des Tankstellen-Connaisseurs, dessen größte Passion diese faszinierenden Knotenpunkte des modernen Lebens sind. Schließlich kennt er sie alle:
die alten und ganz alten Tankstellen, und er kennt ihre Tankwarte und Besitzer, die mit Leidenschaft und Berufung seit Jahrzehnten Autos betanken und entgegen aller marktwirtschaftlichen Logik ihrer Leidenschaft nachgehen.

In Wien etwa, der heimlichen Tankstellen-Hauptstadt, findet er unzählige kleine, liebenswert-skurrile Hinterhoftankstellen. Hier werden Geschichten von Tankstellen-Besitzern erzählt, die sich erfolgreich gegen das Diktat der großen Konzerne stemmen und ihre Tankstellen in Eigenregie betreiben. In der Wiener Apollo-Garage trifft Friedrich Liechtenstein auf Musiker und Produzent Richard Dorfmeister und der 83-jährige Besitzer, Herr Weber, führt durch seine Sammlung exklusiver Oldtimer und erklärt, wie sich Autofahren und Tanken in den vergangenen 60 Jahren verändert hat. Weiters trifft Liechtenstein Tankstellenbesitzer wie Alfred Windisch-Graetz, der seine Champion-Tankstelle im ersten Wiener Gemeindebezirk geschlossen hat, weil: „das Tankstellengeschäft ist maximal ein Nullgeschäft und das braucht kein Mensch“.

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