Bundesschülervertretung: Zwischenbericht zur Zentralmatura-Umfrage

Wünschen der Maturanten nachkommen

Wien (OTS) - Die von der Bundesschülervertretung initiierte Umfrage wurde von Mittwoch, 18.05, bis Montag, 22.05, von ca. 7.300 Maturantinnen und Maturanten ausgefüllt. Die Umfrage basiert auf subjektiven Wahrnehmungen und Aussagen der Maturantinnen und Maturanten und zeigt vor allem starke Unterschiede im Hilfsmitteleinsatz.

"Die Umfrage hat ergeben, dass 64,6% die Deutsch-Matura mit der Hand geschrieben haben. 59% davon hätten die Matura aber gerne am Computer geschrieben. Hier muss auf die Wünsche der Schülerinnen und Schüler, wie in der Prüfungsordnung vorgesehen, eingegangen werden. Das Ministerium hat uns in ersten Gesprächen zugesichert, hier verstärkt unserer Forderung nachzukommen", so Bundesschulsprecher Maximilian Gnesda.

Geht es nach der subjektiven Wahrnehmung der Maturierenden in Mathematik, so empfanden knapp 3/4 die Mathe-Matura als eher schwer bzw. sehr schwer. Obwohl nur 20% der Teilnehmenden laut eigenen Angaben durchschnittlich ein Genügend bzw. ein Nicht Genügend in Mathematik in den Zeugnissen hatten, glauben in den AHS 35% eine Kompensationsprüfung zu haben.

"Wir müssen auf die genauen Zahlen warten und können erst dann sagen, ob die Matura tatsächlich mehr „Nicht Genügend“ gefordert hat oder nicht. Wir können uns die negativen Rückmeldungen derzeit nur durch den berichteten Unterschied zwischen Prüfungs- und Übungsformat erklären."

Es geben knapp 70% der AHS-Maturantinnen und Maturanten an, dass die Übungsbeispiele nicht hilfreich waren. "Das verwirrt in der Prüfungssituation. Die Formate, auf die jahrelang hintrainiert wurde, dürfen bei der Matura nicht anders sein", so der Bundesschulsprecher zur Mathematik-Matura.

Den gesamten Zwischenbericht finden Sie zum Download unter
http://bit.ly/Zwischenbericht_BSV-Umfrage.

Fotos zur honorarfreien Verwendung:
Maximilian Gnesda: http://bit.ly/bsv_presse

"Wir bedanken uns für das große Interesse und die starke Teilnahme an der Umfrage. Dieses Interesse zeigt deutlich, dass die heurige Zentralmatura bei den Maturierenden Zweifel geweckt hat und ist deshalb genauestens zu evaluieren", so Bundesschulsprecher Maximilian Gnesda zur Teilnahme von knapp 7.300 Maturantinnen und Maturanten.

Die Bundesschülervertretung (BSV) ist die gesetzlich gewählte Vertretung aller 1,1 Millionen Schülerinnen und Schüler. Sie setzt sich aus 27 Landesschulsprechern und zwei Sprechern der Zentrallehranstalten zusammen. Der derzeitige Bundesschulsprecher Maximilian Gnesda kommt aus der Schülerunion.

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Maximilian Gnesda
Bundesschulsprecher
maximilian.gnesda@bsv.at
0660 5090293

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