EANS-Adhoc: Rosenbauer International AG / Traditionell schwaches erstes Quartal / Umsatz und EBIT auslieferbedingt noch rückläufig / Auftragseingang um 58 % auf 211,8 Mio EUR gesteigert

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Geschäftszahlen/Bilanz/3-Monatsbericht 25.05.2016 ______________________________________________________________________________ |KONZERNKENNZAHLEN|_____________|______1-3/2015|_______1-3/2016|______Vdg._in_%| | | | | | | |Umsatzerlöse_____|___Mio EUR___|_________191,3|__________172,0|__________-10_%| | | | | | | |EBIT_____________|___Mio EUR___|__________ 6,0|____________3,4|__________-43_%| | | | | | | |Periodenergebnis_|___Mio EUR___|___________2,9|____________3,6|___________24_%| |Cashflow aus der | | | | | |operativen | | | | | |Tätigkeit________|___Mio_EUR___|_________-90,9|__________-53,6|______________-| |Eigenkapital in %| | | | | |der_Bilanzsumme__|_____________|________27,2_%|_________33,7_%|______________-| |Investitionen____|___Mio_EUR___|___________5,2|____________6,1|___________17_%| | | | | | | |Gewinn_je_Aktie__|_____EUR_____|__________-0,2|____________0,0|______________-| |Mitarbeiterstand | | | | | |zum_31._März_____|_____________|_________3.001|__________3.241|____________8_%| |Auftragsbestand | | | | | |zum_31._März_____|___Mio EUR___|_________694,6|__________861,7|___________24_%| | | | | | | |Auftragseingang__|___Mio EUR___|_________133,9|__________211,8|___________58_%|

Die Feuerwehrbranche sieht sich auch 2016 sehr unterschiedlichen Herausforderungen gegenüber. Am nordamerikanischen Markt sollte der Nachfragetrend stabil bleiben. In Europa wird die Branche wohl nur einen - wenn überhaupt - leichten Aufschwung nehmen. Die Nachfrage aus Asien sowie aus dem Nahen und Mittleren Osten könnte durch eine sich verschlechternde gesamtwirtschaftliche Lage gebremst werden.

Umsatzlage Der Rosenbauer Konzern erzielte im ersten Quartal 2016 einen Konzernumsatz von 172,0 Mio EUR (1-3/2015: 191,3 Mio EUR). Während in einigen Emerging Markets ein rückläufiges Auslieferprogramm zu verzeichnen war, konnten die Lieferungen in Nordamerika und in Teilen Europas gesteigert werden. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres zeigte sich erneut, dass das erste Quartal immer deutlich umsatz- und ertragsschwächer ist. Dies liegt unter anderem daran, dass der überwiegende Teil der Auslieferungen üblicherweise in der zweiten Jahreshälfte erfolgt. Zentral gesteuerte Beschaffungen, die sich nicht an den kameralistischen Budgets der öffentlichen Haushalte orientieren, glätten teilweise diese unterjährige Saisonalität. In der Berichtsperiode wurden erstmals die Umsätze der G&S Brandschutztechnik mit 3,3 Mio EUR in den Konzernabschluss einbezogen.

Ertragslage Neben niedrigeren Rohspannen ausgelieferter Aufträge im ersten Quartal - insbesondere aufgrund des harten Wettbewerbs in Europa - sowie infolge der auslieferbedingt geringen Fixkostendeckung lag das EBIT mit 3,4 Mio EUR im 1. Quartal 2016 im Vergleich zur Vorjahresperiode (1-3/2015: 6,0 Mio EUR) noch zurück. Die EBIT-Marge lag damit mit 2,0 % (1-3/2015: 3,1 %) unterjährig unter dem Vorjahreswert. Aufgrund der Bewertungseffekte aus Termingeschäften hat sich das Finanzergebnis gegenüber dem Vorjahr auf 0,4 Mio EUR (1-3/2015: -3,3 Mio EUR) verbessert, das Ergebnis der nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen aus Russland und Spanien betrug in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres -0,2 Mio EUR (1-3/2015: 0,1 Mio EUR). Das Konzern-EBT in der Berichtsperiode betrug 3,6 Mio EUR (1-3/2015: 2,9 Mio EUR).

Auftragslage Der Rosenbauer Konzern verzeichnete in den ersten Monaten eine positive Auftragseingangsentwicklung. Im ersten Quartal konnte ein Auftragseingang von 211,8 Mio EUR erzielt werden, welcher damit um 58 % über dem Niveau des Vorjahres (1-3/2015: 133,9 Mio EUR) lag. Der Auftragsbestand zum 31.März 2016 liegt mit 861,7 Mio EUR (31. März 2015: 694,6 Mio EUR) um 24 % über dem Vorjahreswert. Damit verfügt der Rosenbauer Konzern über eine gute Auslastung der Fertigungsstätten sowie eine gute Visibilität in Bezug auf das laufende Jahr.

Ausblick Aufgrund der guten Auftragseingänge in den letzten Monaten und der verfügbaren Produktionskapazitäten geht das Management für das laufende Geschäftsjahr davon aus, dass der Konzernumsatz im Jahr 2016 trotz eines schwächeren ersten Quartals weiter gesteigert werden kann. Das erwartete Umsatzwachstum sollte sich im Jahr 2016 positiv auf das Ergebnis auswirken, wenn auch die Entwicklung der für Rosenbauer wichtigsten Märkte schwieriger prognostizierbar wird. Aufgrund der erfolgreich am Markt eingeführten Produktneuheiten, des hohen Auftragsbestandes und einer zunehmenden Wirkung der eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion erwartet das Management für das Geschäftsjahr 2016 eine neuerliche Umsatz- und Ergebnissteigerung.

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