Herausforderungen

Wirtschaftsparlament II

Eisenstadt (OTS) - Landeshauptmann Hans Niessl widmete sich als Gastvortragender des Wirtschaftsparlaments den aktuellen Herausforderungen an den Wirtschaftsstandort Burgenland.

„Die Zukunft des Wirtschaftsstandortes ist eine große Herausforderung an Politik und Wirtschaft!“, so der Tenor des Statements von Landeshauptmann Hans Niessl beim Wirtschaftsparlament in der Wirtschaftskammer in Eisenstadt.

Niessl lobte die gute Zusammenarbeit im Land: „Das Burgenland ist zu klein, um gegeneinander zu arbeiten. Für uns gilt die Devise: Schau aufs Burgenland.“
Der Landeshauptmann ging in seiner Rede vor den Delegierten des Wirtschaftsparlaments auch auf die Bildungs- und Beschäftigungssituation im Burgenland ein: „Ein besonderes Lob gebührt der Lehrlingsausbildung. Wir haben tolle Ausbilder und viele erfolgreiche Lehrlinge.“ Sein Ziel ist es, gemeinsam noch mehr Betriebe für diese Form der Ausbildung zu motivieren.

Besonders stolz ist Niessl auch auf den burgenländischen Handwerkerbonus, der auf Initiative der Sparte Gewerbe und Handwerk ins Leben gerufen wurde. Ein weiterer Impuls für die Wirtschaft ist die Auftragsvergabe nach dem Bestbieterprinzip. „Diesen Weg wollen wir mit der Energie Burgenland, der Belig und anderen landesnahen Betrieben einschlagen“, verspricht Niessl. Großen Aufholbedarf sieht er in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Innovation, aber auch der Abbau bürokratischer Belastungen müsse gelingen. Als Vorbilder für die weitere wirtschaftliche Entwicklung für Österreich nennt er Deutschland und Schweden, die in den internationalen Rankings im Spitzenfeld vertreten sind.

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