VP-Schwarz: Vorgangsweise bei „Sowieso mehr!“ - Sprachkursen mehr als fragwürdig

Förderung für Vereine im Dunstkreis der Wiener SPÖ - Rot-Grün lehnt Erhalt des Gymnasiums weiterhin ab

Wien (OTS) - „Grundsätzlich ist das Projekt der „Sowieso Mehr!“ Deutsch-Kurse zu begrüßen, sind doch die mangelnden Deutschkenntnisse zahlreicher Schüler eines der Hauptprobleme für ein erfolgreiches Fortkommen und die zentralen Baustellen des Wiener Bildungswesens. Was wir aber kritisieren ist die Art und Weise wie hier vorgegangen wird“, so ÖVP Wien Bildungssprecherin Gemeinderätin Sabine Schwarz in der heutigen Debatte des Wiener Gemeinderats zur Subvention für „Sowieso Mehr!“

„Es zeigt sich wieder einmal mehr, dass wieder nur Vereine gefördert werden und somit mitarbeiten können, die im Dunstkreis der SPÖ agieren. Würde es Rot-Grün um eine neutrale und um eine rein inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema gehen, dann könnte man dieses Angebot rasch ausbauen, indem man die Zusammenarbeit auch mit anderen Vereinen forcieren würde. Angesichts dieser Vorgangsweise fordern wir einmal mehr eine Ausschreibung dieser Leistungen. All diese Leistungen kann man auf dem freien Markt ausschreiben und erstehen, man kann dafür den Bestbieter finden“, so Schwarz weiter die auch einen entsprechenden Beschlussantrag einbrachte.

Rot-Grün lehnt Erhalt der Langform des Gymnasiums weiterhin ab

Im Falle eines Neubaus einer Schule im 20. Bezirk drängt sich der Verdacht auf, dass es sich hierbei um die Schaffung einer Gesamtschule handelt, auch wenn die zuständige Stadträtin beteuert, dass dem nicht so ist. „Jede Gesamtschule, die jetzt geschaffen wird, fällt bekanntlich nicht in die 15 Prozent Regelung des Bundes. Wir stimmen dem Bau der Schule zwar zu, denn aktuelle Zahlen zeigen ganz deutlich, dass in Wien akuter Platzbedarf bei den Schulen besteht. Rot-Grün ist aber aufgefordert die ideologische Blockade endlich aufzugeben und den Erhalt der Langform des Gymnasiums zu garantieren“, so Schwarz in der Sitzung des Gemeinderats.

Bekanntlich wurde die letzte öffentliche AHS-Unterstufe vor mehr als einem Jahrzehnt eröffnet. Wann immer ein Gymnasium in Wien neu gebaut und eröffnet wird, gibt es nur eine Oberstufe. Allerdings ist der Ansturm auf die AHS-Unterstufen ungebrochen. Um dieser Nachfrage der Kinder und Eltern nachzukommen, werden jährlich zahlreiche AHS-reife Kinder von ihrer favorisierten AHS wegen fehlender Schulplätze abgewiesen.

"Wir brauchen Vielfalt und ein breites Angebot an schulischer Bildung und Ausbildung. Wo Leistung gefordert und gefördert werden soll, statt durch Gleichmacherei verhindert. Höchste Zeit für Rot-Grün endlich umzudenken“, so Schwarz abschließend.

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