Jugendministerin Karmasin ruft Österreichischen Jugendpreis aus

Auszeichnung für Jugendarbeit in Österreich - Leuchtturm-Projekte gesucht

Wien (OTS) - Erstmals wird heuer im Rahmen des „Jahres der Jugendarbeit“ der Österreichische Jugendpreis durch Jugendministerin Sophie Karmasin verliehen. Am 6. Dezember 2016 werden Initiativen junger Menschen sowie nationale und internationale Projekte der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit ausgezeichnet.

Mehr als 160.000 ehrenamtlich engagierte und qualifizierte Freiwillige leisten gemeinsam mit tausenden teil- oder vollzeitbeschäftigen Fachkräften im Rahmen der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit großartige und wichtige Beiträge, die persönliche Entwicklung und das zivilgesellschaftliche Engagement junger Menschen zu fördern und zu stärken. „Mit dem Österreichischen Jugendpreis möchte ich dieses wichtige sowie vielseitige Engagement sichtbar machen und beeindruckende Projekte und Initiativen auszeichnen", erklärt Jugendministerin Sophie Karmasin.

Einreichungen zum Jugendpreis - Kategorie „Nationale Jugendarbeit“

Alle Trägerinnen und Träger der offenen und verbandlichen Jugendarbeit sowie der Jugendinformation sind eingeladen, ihre Projekte bis zum 1. Juli 2016 einzureichen. Dabei sollen sich die Initiativen einem oder mehreren der drei Rahmenziele der Österreichischen Jugendstrategie widmen: Beschäftigung und Bildung, Beteiligung und Engagement, Lebensqualität und Miteinander.

Getragen wird die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit von derzeit 38 bundesweit tätigen Kinder- und Jugendorganisationen sowie von über 600 Einrichtungen der offenen Jugendarbeit, wie Jugendzentren, Jugendtreffs, mobile Jugendarbeit oder Parkbetreuung. Darüber hinaus stehen österreichweit 28 Jugendinfostellen den jungen Menschen offen. Diese bieten niederschwellige Informationen und Antworten auf die (meisten) Fragen der Jugendlichen. Neben diesen Angeboten gibt es unzählige kleinere und größere Gruppen, Vereine, Initiativen, die auf lokaler oder regionaler Ebene für und mit jungen Menschen tätig sind. Dabei sind die Angebote und Methoden der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit so vielfältig wie die Organisationen selbst.

Auszeichnung für Europäische Initiativen

Mit der „Nationalagentur Erasmus+ Jugend in Aktion“ steht ein weiterer Partner der Jugendarbeit zur Verfügung, der Unterstützung zur Teilnahme am Europäischen Jugendaustauschprogramm anbietet. Wichtige Impulse setzen die österreichischen Akteurinnen und Akteure auch auf europäischer Ebene: Jährlich werden durch das EU-Programm „Erasmus+: Jugend in Aktion" mehr als 180 Mobilitätsprojekte aus dem Jugendbereich in Österreich gefördert, die eine Beteiligung von mehreren tausend Jugendlichen ermöglicht. „Diese europäische Vernetzung fördert die Qualität und Professionalisierung des Jugendsektors. Daher soll dieses grenzüberschreitende Engagement im Rahmen des Österreichischen Jugendpreises ebenfalls ausgezeichnet werden", so die Jugendministerin.

Jugendliche vor den Vorhang!

Jugendliche zu ermächtigen, selbst aktiv zu werden und eigene Ideen umzusetzen, ist eine wertvolle Aufgabe der Jugendarbeit. Mit dem Fördertopf „Eure Projekte" unterstützt das Jugendministerium junge Menschen bei der Verwirklichung ihrer eigenen Ideen. Unter den bislang mehr als 190 geförderten Projekten, die von Jugendlichen initiiert und in Eigenregie umgesetzt werden, finden sich beispielsweise Deutschunterricht für junge Flüchtlinge, Sensibilisierung für einen sorgsameren Umgang mit Lebensmitteln bis hin zu einem „Demokratie-Blog“. Auch diese Initiativen, mit denen schon mehr als 8.000 Jugendliche erreicht wurden, sollen im Rahmen des Österreichischen Jugendpreises vor den Vorhang geholt und besonders herausragende Projekte vor einem breiten Publikum ausgezeichnet werden: „So können sie als Anregung und Inspiration wirken und andere Jugendliche werden ermutigt, ihre Ideen und Anliegen ebenfalls zu verwirklichen", ist Jugendministerin Karmasin überzeugt.

Weitere Informationen zur Einreichung:
www.jahrderjugendarbeit.at/jugendpreis

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Familien und Jugend
Sven Pöllauer, M.A.
Sprecher der Bundesministerin
+43-1-71100-633404; Mobil: +43-664-320 96 88
sven.poellauer@bmfj.gv.at
www.bmfj.gv.at

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