NEOS begrüßen Hammerschmids Bekenntnis zu „Chancenbonus“

Matthias Strolz: „NEOS Idee der Indexfinanzierung an Schulen rasch im Rahmen des Finanzausgleichs umsetzen“

Wien (OTS) - „Dass Bildungsministerin Sonja Hammerschmid die Finanzierung der Schulen entlang eines Sozialindex an den Beginn ihrer Tätigkeit als Ressortchefin stellt, ist ein sehr positives Signal. NEOS haben das Konzept des Chancenbonus mit besonderem Blick auf Brennpunktschulen vor langem vorgestellt, eine Umsetzung scheiterte bislang an den gegenseitigen Blockaden in der Koalition“, reagiert NEOS Vorsitzender und Bildungssprecher Matthias Strolz auf die jüngsten Aussagen der neuen Bildungsministerin.

Wer - so wie Hammerschmid sagt - in einem Lande leben wolle, in dem alle Kinder die gleichen Chancen erhalten, der müsse die Indexfinanzierung nun aber auch rasch umsetzen. „Der anstehende Finanzausgleich ist eine ideale Gelegenheit, die Schulfinanzierung auf zukunftsfitte Beine zu stellen und die großen Herausforderungen an den Schulen endlich entsprechend zu berücksichtigen“, appelliert Strolz allen voran an die ÖVP-Landeshauptleute und VP-Finanzminister Hans-Jörg Schelling. Der NEOS Vorsitzende kann sich bis dahin auch eine teilweise Umsetzung des Chancenbonus mit umgewidmeten Mitteln etwa aus dem Bereich Teamteaching vorstellen.

Gemeinsame Umsetzungs-Offensive Beitrag im Kampf gegen Arbeitslosigkeit

Entschlossene Schritte in der Schulfinanzierung sind für NEOS vor allem auch ein zentraler Beitrag im Kampf gegen Arbeitslosigkeit. „Wenn hier nicht rasch gehandelt wird, landet Österreich flächendeckend dort, wo städtische Brennpunktschulen schon sind - bei 30 Prozent lebenslangen AMS-Kandidaten“, warnt Strolz.
Eine rasche gemeinsame Umsetzungs-Offensive gelänge besser, wenn die Koalition bei den Verhandlungen zur viel zu langsam laufenden Bildungsreform endlich auch die Oppositionskräfte ernsthaft einbindet. Strolz: „Es ist inakzeptabel, dass bisher fast die Hälfte der gewählten Mandatare im Parlament ausgeschlossen werden. Ich hoffe, Ministerin Hammerschmid öffnet auch hier Türen für eine neue Form der Zusammenarbeit im Interesse unserer Kinder.“

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