Emmerling/NEOS Wien: Investitionen in die Zukunft statt Denkmal aus Beton

Stadtstraße Aspern stellt klimapolitischen Rückschritt dar

Wien (OTS) - Im heutigen Wiener Gemeinderat hat sich NEOS Verkehrs-und Umweltsprecherin Bettina Emmerling erneut gegen das Bauprojekt der Stadtstraße Aspern ausgesprochen. „Anstatt das Geld in effizientere und nachhaltige Verkehrskonzepte zu investieren, leistet sich die Wiener Stadtregierung mit der Stadtstraße Aspern ein regelrechtes Betondenkmal in Aspern. Die politischen Verantwortlichen kümmert es scheinbar nicht, dass diese Stadtstraße quer durch ein Luftschadstoff-Sanierungsgebiet führen wird. Die unweigerlich damit verbundenen Steigerungen des KFZ-Verkehrs in der Donaustadt konterkarieren alle Bemühungen zur Energieeffizienz“, so Bettina Emmerling.

„Nach dem Stadtentwicklungsplan 2025 soll der derzeitige Anteil des motorisierten Individualverkehrs auf 20 Prozent zurückgehen. Für die Bestrebungen das Mobilitätsverhalten der Bürgerinnen und Bürger zu ändern, sind derartige Autobahnprojekte mehr als kontraproduktiv. Anstatt funktionierende Lösungen zu suchen, holt man sich noch mehr Verkehrs- und Umweltbelastung in die Donaustadt. Das ist ein klimapolitischer Rückschritt“, hält die Umweltsprecherin fest.

NEOS hat als einzige Partei im letzten Verkehrssauschuss gegen die Maßnahmen zum Bau dieses Straßenprojektes gestimmt und wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass dieses Vorhaben umgehend gestoppt wird. „In Zeiten knapper Budgets und der Rekordverschuldung der Stadt Wien ist es politisch unverantwortlich, ein derartiges Projekt in der Höhe von über 500 Millionen Euro umzusetzen. Anstatt mit über 80 Millionen Euro pro Kilometer die teuerste Landstraße Österreichs zu bauen, wollen wir das Steuergeld der Österreicherinnen und Österreicher in die Zukunft von morgen investieren. Diese Summe würde dem Bau von 50 Kilometern umweltfreundlicher Straßenbahnstrecken entsprechen – oder aber der Errichtung von dringend benötigten Schularealen für über 6000 Kinder. Wir entscheiden uns für die Zukunft: für den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, die Förderung von Carsharing, die Entwicklung neuer Technologien im Mobilitätsbereich und auch dafür, dass unsere Kinder eine chancengerechte Bildung erhalten. Wien soll auch für die zukünftigen Generationen eine lebenswerte Stadt bleiben“, so Bettina Emmerling abschließend.

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