ÖH zur BP-Wahl: Van der Bellen muss halten was er verspricht!

Es gilt jetzt aktiv positive politische Diskurse zu suchen und Rassismus keinen Platz zu bieten.

Wien (OTS) - „Trotz des knappen Wahlausganges sind wir erfreut, dass sich Österreich für einen weltoffenen, toleranten und der europäischen Idee verbundenen Bundespräsidenten entschieden hat“, zeigt sich Philip Flacke vom Vorsitzteam der Österreichischen Hochschüler_innenschaft (ÖH) über den Ausgang der Bundespräsident_innenwahl erleichtert. Die ÖH sieht auch zukünftig eine konstruktive Zusammenarbeit im internationalen Hochschulbereich als unerlässlich. "Wir als Österreichische Hochschüler_innenschaft erwarten, dass sich Van der Bellen als Bundespräsident und ehemaliger Professor besonders intensiv für einen offenen nationalen und internationalen Hochschulraum und eine progressive Bildungspolitik einsetzt”, sagt Philip Flacke bestimmt.‎

Wichtig bleibt allerdings weiterhin auf die Probleme im Land zu achten und besonders an der sozialen Durchlässigkeit in der Bildung zu arbeiten, damit Studierende aus allen Schichten die Möglichkeit haben den gewünschten Bildungsweg zu beschreiten. „Wir dürfen nicht ignorieren, dass durch die weitreichende Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der derzeitigen Situation fast 50% einen deutschnationalen, schlagenden Burschenschafter gewählt haben. Um solche Wahlergebnisse in Zukunft zu verhindern, kann das Ziel des neuen Präsidenten, sowie der Regierung, nur ein aktiver positiver Dialog in der Gesellschaft sein“, so Flacke.

“Gerade in der aktuellen humanitären Krise ist es umso wichtiger, dass wir schutzsuchende Menschen unterstützen, aufnehmen und ihre Fluchtgründe bekämpfen”, ist Flacke sicher. Weshalb ein weiteres Zukunftsthema für die neue Regierung sein wird, wie Geflüchtete in das österreichische Bildungssystem inkludiert werden können. Für die ÖH steht außerdem fest, dass sich der neue Präsident weiterhin gegen jedes rechtsextreme, rassistische Gedankengut stark machen muss und antifaschistische Aufklärungsarbeit auch in Zukunft unerlässlich bleibt. “Wir hoffen, dass der neue Bundespräsident sein Amt und seine Verpflichtungen ernst nimmt und dementsprechend handelt”, meint Philip Flacke abschließend.

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