Wr. Gemeinderat - Mörk/Tanja Wehsely (SPÖ)/Hebein/Huemer (Grüne): Mit "Back to the Future" gegen Jugendarbeitslosigkeit

„Rot-Grün lässt junge Menschen nicht im Stich“

Wien (OTS/SPW-K) - Im Zuge der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderates sollen über Fördermittel für das Jugendprojekt „Back to the Future“ in der Höhe von 5,5 Mio. Euro abgestimmt werden. "Eine wichtige Maßnahme im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit", sind die Gemeinderätinnen Gabriele Mörk und Tanja Wehsely (beide SP) sowie Birgit Hebein und Barbara Huemer (beide Grüne) überzeugt.

Das Programm wendet sich an junge beim AMS Wien vorgemerkte BMS-BezieherInnen zwischen 18 und 24 Jahren. „Das sind Jugendliche, die – aus welchen Gründen auch immer – weder durch Weiterbildung, Qualifizierung oder Arbeitsvermittlung eine realistische Chance auf eine Beschäftigung am Arbeitsmarkt hatten. Nach dem Prinzip eines ‚One-Stop-Shops’ werden diese Jugendlichen künftig alle Angebote, die es für eine positive Anstellung braucht, aus einer Hand beziehen“, so Tanja Wehsely.

„Mit diesem Projekt geben wir jungen Menschen Hoffnung und Chancen, damit sie Fuß im Arbeitsleben fassen können. Wir unterstützen sie, indem wir ihre individuellen Bedürfnisse, ihre bisherigen Berufserfahrungen und Fähigkeiten abklären und sie mit gezielten Maßnahmen fit für eine Beschäftigung am Arbeitsmarkt machen. Denn den Lebensunterhalt durch die Mindestsicherung zu bestreiten, ist keine Zukunft. Oberstes Ziel muss die Integration in den Arbeitsmarkt sein. Durch Anreizsysteme sowie durch ein Gegenleistungsprinzip soll außerdem die Eigenverantwortung der Jugendlichen gestärkt werden“, erklärt Gabriele Mörk das Prinzip von "Back to the Future".

"Mit 'Back to the Future' läuten wir eine Systemänderung ein:
Intensive Betreuung und Angebote zur Ausbildung und Erwerbsorientierung sollen dabei helfen, jungen Menschen ein selbständiges Leben ohne Mindestsicherung ermöglichen zu können. Das schafft nicht nur Selbstvertrauen und konkrete Perspektiven für Jugendliche, sondern erspart auf Dauer auch soziale Folgekosten", so die Sozialsprecherin der Grünen Wien, Birgit Hebein.

Arbeitsmarktsprecherin Barbara Huemer ergänzt: „Nachdem der sogenannte erste Arbeitsmarkt nicht für alle Menschen eine Beschäftigung ermöglicht, ist es extrem wichtig, dass die öffentliche Hand dafür Sorge trägt, einen sozialen und integrativen Arbeitsmarkt zu schaffen.“

Interessant wird, wie sich FPÖ und ÖVP bei der Abstimmung über die Fördermittel zeigen werden. Denn im Ausschuss hat die selbsternannte "soziale Heimatpartei" versagt, indem sie diese wichtige Maßnahme abgelehnt hat. Selbstentlarvend ist auch das Verhalten der ÖVP, die im Gemeinderatssausschuss noch zugestimmt hat, jetzt aber gegen dieses wichtige Projekt für die Wiener Jugend ist.

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