Vorgeburtliche Beziehungsförderung - ein Gewinn für schwangere Frauen und Kinder

Die aktion leben und das ÖIF präsentieren Österreichs erste wissenschaftliche Dokumentation dieser besonderen Methode der Schwangerenbegleitung

Wien (OTS) - „Die vorgeburtliche Beziehungsförderung bringt eine neue Qualität in die professionelle Beratung und Begleitung schwangerer Frauen“, betont Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin der aktion leben österreich.

aktion leben organisierte mit Hilfe einer Förderung des Familienministeriums 2011 den ersten Ausbildungslehrgang für diese innovative Methode der Schwangerenbegleitung in Österreich. Nun stellte der Verein gemeinsam mit dem ÖIF die erste wissenschaftliche Dokumentation dieser neuen Methode der Schwangerenbegleitung vor. In Deutschland und anderen Ländern heißt sie Bindungsanalyse.

Ergebnisse der Studie sehr positiv

Mag. Martina Kronthaler: „Die Ergebnisse sind sehr ermutigend. Wir fühlen uns bestätigt, dass unsere Arbeit für Mütter und Kinder zukunftsweisend ist. Vorgeburtliche Beziehungsförderung bzw. Bindungsanalyse bedeutet eine besonders intensive Begleitung von Mutter und Kind. Die Methode lädt schwangere Frauen ein, zu ihrem noch nicht geborenen Kind eine tiefe Beziehung aufzunehmen. Das wird von den Frauen sehr positiv angenommen, stärkt sie in ihrer Kompetenz und in ihrer Bindung zu ihrem Baby.“

Die Begleitung durch die vorgeburtliche Beziehungsförderung wirkt sich zum einen psychisch durch eine Stärkung der Persönlichkeit der Kinder aus. Ebenso wirkt sie präventiv und gesundheitsfördernd durch niedrige Kaiserschnittraten, weniger zu früh geborene Kinder und kaum postpartale Depressionen.

Angebot muss ausgebaut werden

Aus der ÖIF-Studie und den Erfahrungen in der Begleitung schwangerer Frauen zieht aktion leben folgende Schlüsse:
Einerseits regt aktion leben einen neuen Ausbildungslehrgang an, damit mehr zertifizierte Beraterinnen Frauen und Kinder möglichst gut begleiten können. Derzeit gibt es nur 24 zertifizierte Bindungsanalytikerinnen in Österreich.

Zweitens muss die Bindungsanalyse in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen werden. „Die Bindungsanalyse ist für alle schwangeren Frauen / Eltern und Kinder ein Gewinn. Sie soll allen zur Verfügung stehen, die das wollen und für sich in Anspruch nehmen wollen", so aktion leben abschließend.

Auf der Homepage des Studie des Österreichischen Instituts für Familienforschung finden Sie die Studie über die vorgeburtliche Beziehungsförderung zum Nachlesen.

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