ÖVP-Schmidt: Alpenverkehr muss wirtschaftsfreundlicher und umweltfreundlicher zugleich werden

ÖVP-Schmidt will Regionalflughäfen und Schienennetze im Alpenraum besser an Europa anbinden

Brüssel, 24. Mai 2016 (OTS) Die ÖVP-Verkehrssprecherin im Europäischen Parlament, Claudia Schmidt, fordert einen Anschluss der Regionalflughäfen und regionalen Schienennetze im Alpenraum an die europäischen Hochleistungsverkehrsnetze.****

"Der Alpenraum ist auch ein Lebensraum, nicht nur
Transitregion für den Güterverkehr oder Naturschutzpark für die angrenzenden Großstädte wie München, Mailand und Wien", stellte Schmidt heute im Verkehrsausschuss des EU-Parlaments klar, der am Nachmittag über ein grenzüberschreitendes Verkehrskonzept im Alpenraum abstimmt. Schmidt ist Berichterstatterin der
Europäischen Volkspartei (EVP) für das Konzept.

"Der Transitverkehr muss umweltfreundlicher für die ansässige Bevölkerung und wirtschaftsfreundlicher für Resteuropa gestaltet werden. Beides ist imperativ, schließt sich nicht aus und ist ein europäisches Problem, das europäische Lösungen braucht", betonte Schmidt.

Schmidt sieht auch den neuen österreichischen Infrastrukturminister Jörg Leichtfried gefordert. "Verkehr ist nicht nur Alpentransit, sondern die Alpenbewohner sollen auch
einen Vorteil haben. Darum ist der Anschluss der Regionalflughäfen und regionalen Schienen an die europäischen Netze so dringlich.
Der neue Verkehrsminister muss dies vorantreiben", so Schmidt.

Schmidt befürwortet den Ausbau der "makroregionalen Zusammenarbeit im Alpenraum", warnt aber vor "Kopfgeburten, die konkret nichts bringen". "Nur durch weiche Politikmittel wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Präambeln, Informationsaustausch und flammende Sonntagsreden zum Schienenverkehr allein, wird man die Probleme nicht lösen können. Gerade im Transportsektor benötigt man für die Bereitstellung von Infrastruktur Geld, und zwar viel davon", betonte die ÖVP-Politikerin.

Deswegen hänge der Erfolg eines grenzüberschreitenden Verkehrskonzepts für den Alpenraum ganz wesentlich von den zur Verfügung gestellten Budgetmitteln ab. "Dafür werden wir auf europäischer Ebene kämpfen", so Schmidt.

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