Kardinal-Opilio-Rossi-Medaille 2016 geht an den Sozialrechtsexperten Wolfgang Mazal

ÖVP-Parlamentsklub und Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände Österreichs luden zu Festakt ins Parlament

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der Arbeits- und Sozialrechtsexperte und Leiter des Instituts für Familienforschung an der Universität Wien, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal, wurde gestern, Montagabend, mit der Kardinal-Opilio-Rossi-Medaille 2016 ausgezeichnet. Zu diesem Festakt hatten der ÖVP-Parlamentsklub und die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände Österreichs (AKV) ins Parlament geladen. ÖVP-Klubobmann Dr. Reinhold Lopatka sowie der Präsident der AKV, Staatssekretär a.D. Mag. Helmut Kukacka, hießen die Gäste willkommen, darunter Seine Exzellenz Dr. Peter Stephan Zurbriggen, Apostolischer Nuntius in Österreich, und Diözesanbischof DDr. Klaus Küng. Em. o. Univ.-Prof. DDr. Paul Michael Zulehner, ehemaliger Vorstand des Instituts für Pastoraltheologie der Universität Wien, hielt die Laudatio.

Diese Auszeichnung wird an Laien vergeben, die herausragende Leistungen im Sinne des wohlverstandenen Laienapostolats erbracht haben. Wolfgang Mazal sei ein würdiger Träger dieser Medaille, hob Kukacka in seiner Begrüßungsansprache hervor.

Lopatka verwies in seinen einführenden Worten auf die aktuelle Herausforderung Migration und Asyl. Unsere Gesellschaft müsse offen bleiben für Asylwerber und Migranten, aber auch für uns Österreicher. „Wir dürfen nicht auf den inneren Teil, auf unsere Leute vergessen, die hart arbeiten und sich dafür etwas leisten wollen. Auf jene, die unsere Gesellschaft lebenswert machen und die daran mitwirken, dass der Wohlstand bleibt. Dafür braucht es jede Unterstützung.“ Für dieses Mitwirken an der Gesellschaft werde der Arbeits- und Sozialrechtler Wolfgang Mazal ausgezeichnet. „Seine Forschung, seine Arbeit ist geprägt von der Beseitigung von Ungleichheit, von Fairness und Werten. Er beschäftigt sich seit Jahren mit den neuen Herausforderungen in der Familienpolitik und Gesellschaft“, so der Klubobmann.

Bisherige Opilio-Rossi-Preisträger waren u.a. Univ.-Prof. Dr. Andreas Khol und Prof. Dr. Herbert Schambeck sowie Dr. Alois Mock. Die letzten beiden Preisträger waren die frühere steirische Landeshauptfrau Waltraud Klasnic (2015) und der Publizist Hans Winkler (2014).

Die AKV sieht sich in der Erfüllung der Aufgaben der Laien, die Gesellschaft aus christlicher Verantwortung zu gestalten, in besonderer Weise mit seiner Eminenz Opilio Kardinal Rossi verbunden. In Erinnerung an die große Bedeutung des 2004 verstorbenen Kirchenmannes und Apostolischen Nuntius in Österreich (1961 bis 1976) für das katholische Laientum - er war unter anderem Präsident des Päpstlichen Rates für die Laien - wurde die "Kardinal-Opilio-Rossi-Medaille" geschaffen.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0001