Wieder potentielle Lebensretter ausgebildet

Mitarbeiterinnen des Pensionistenverbands Alsergrund erhielten Defi-Schulung

Wien (OTS) - Üben für den Ernstfall: Weil beim plötzlichen Herztod jede Minute zählt, kamen die Expertinnen von Puls, dem Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes, am 17. Mai in das Haus des Pensionistenverbands Alsergrund. Für alle Interessierten wurde eine praxisorientierte Schulung mit dem im Haus selbstverständlich vorhandenen Defibrillator veranstaltet.

Gezeigt wurde vor allem, wie einfach und effizient im Ernstfall mit einem Defi bis zum Eintreffen der Rettung geholfen werden kann. „Wenn die Menschen vor Ort im Fall eines Herzstillstandes nicht selbstbewusst hingreifen und helfen, bis die Rettung eintrifft, vergeht wertvolle Zeit ungenutzt“, appelliert Puls-Präsident und Landtagspräsident Harry Kopietz an die Courage potentieller Lebensretter.

Allein in Wien sterben jährlich mehr als 3.500 Menschen am plötzlichen Herztod, die Überlebensrate beträgt nur elf Prozent. „Das müsste nicht sein“, bestätigt auch Dr. Mario Krammel, geschäftsführender Präsident des Vereins Puls und Intensivmediziner an der MedUni Wien. „Zeugen von lebensbedrohlichen Zwischenfällen können schon mit einigen wenigen Handgriffen effizient Hilfe leisten. Durch kräftigen Druck in der Mitte des Brustkorbes und den raschen Einsatz eines Defibrillators kann jeder zum Lebensretter werden und so die Überlebenswahrscheinlichkeit auf bis zu 70 Prozent erhöhen!“

Der Verein Puls hat es sich zur Aufgabe gemacht, möglichst viele Menschen in Wiederbelebung zu unterweisen und Laiendefibrillatoren möglichst flächendeckend im öffentlichen Raum verfügbar zu machen. Gleichzeitig wird die Bevölkerung im Rahmen von Projekten und Aktionen für diese lebensrettende Form der Hilfeleistung sensibilisiert.

Weitere Informationen zum Verein Puls finden Sie auch unter www.puls.at

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