Bayr: Sexuelle und reproduktive Rechte sind Menschenrechte - auch und gerade in Krisen

Schwangerschaften und sexuelle Gewalt finden auch während humanitärer Katastrophen statt

Wien (OTS/SK) - Petra Bayr, SPÖ Bereichssprecherin für globale Entwicklung, nimmt als Teil der österreichischen Delegation am „World Humanitarian Summit“ in Istanbul teil, der von 23. bis 24. Mai erstmals stattfindet. Bayr vertritt dort das „Europäische Parlamentarische Forum zu Bevölkerung und Entwicklung“ und setzt dementsprechend ihren inhaltlichen Schwerpunkt auf sexuelle und reproduktive Rechte und Gesundheit. „60 Prozent aller Fälle von Müttersterblichkeit und 45 Prozent aller Todesfälle von Neugeborenen finden in humanitären Krisensituationen statt, oft begleitet von sexueller Gewalt“, so Bayr. ****

Frauen und Mädchen riskieren ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden in Notsituationen überproportional oft und brauchen Schutz und den Zugang zu lebensrettender gesundheitlicher Betreuung. „Ein hürdenfreier Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen im Bereich Sexualität und Reproduktion ist essentiell und kann Leben retten, Rechte garantieren und dazu beitragen, dass niemand vergessen wird“, ist Bayr überzeugt.

Der Zugang zu sexueller und reproduktiver Gesundheitsvorsorge und den damit in Zusammenhang stehenden Rechten sind ebenso essentiell wie die Versorgung mit Wasser, Nahrung und sicheren Wohnmöglichkeiten. „Trotzdem bleiben sexuelle und reproduktive Gesundheitsvorsorge vernachlässigt und unterfinanziert. Ich hoffe auf starke Zusagen dafür bei diesem Gipfel - denn sexuelle und reproduktive Rechte sind Menschenrechte und die dürfen gerade in Krisensituationen nicht vergessen werden“, so Bayr abschließend. (Schluss) ve/kg

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0001