Glyphosat - Stronach/Weigerstorfer: Zulassungsstopp ist Gebot der Stunde

Rupprechters Schweigen bei Brüsseler Abstimmung beschämend für Österreich

Wien (OTS) - „Die Regierung sollte endlich handeln und den Einsatz von Glyphosat in Österreich verbieten“, fordert Team Stronach Gesundheitssprecherin Ulla Weigerstorfer Umweltminister Rupprechter auf Position gegenüber der EU-Kommission zu beziehen. Denn entgegen seiner Ankündigung am Tag vor der Abstimmung in Brüssel zu Glyphosat, dass Österreich nicht zustimmen wird, wenn die geforderten Auflagen nicht erfüllt werden, „hat Rupprechter einfach geschwiegen und keine Position eingenommen“, so Weigerstorfer und weiter: „Sie sehen, die Wirklichkeit weicht stark von gemachten Versprechen ab!“

Das sei nicht nur beschämend, sondern auch bedenklich im Sinne der österreichischen Konsumenten. „Dieses Pflanzengift ist für Menschen, Tiere und Umwelt brandgefährlich. Schon die Tatsache, dass Glyphosat im Verdacht steht Krebs auszulösen, muss ausreichen, um es in Österreich ein- für allemal zu verbieten“, erklärt Weigerstorfer und verweist in diesem Zusammenhang auf eine aktuelle deutsche Studie, wonach das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel nun sogar im Urin zahlreicher Kinder im Kindergartenalter nachgewiesen werden konnte.

Auch eine geplante Übernahme des weltgrößten Saatgutherstellers Monsanto durch den deutschen Chemiekonzern Bayer sieht die Team Stronach Gesundheitssprecherin sehr skeptisch: „Hier würde nicht nur ein Großkonzern entstehen, man darf auch nicht vergessen, dass Monsanto der Entwickler von Glyphosat ist“, so Weigerstorfer. Und den neuen Bundeskanzler Kern erinnert die Team Stronach Mandatarin daran, dass die ÖBB der größte Glyphosat-Verwender in Österreich sind.

Rückfragen & Kontakt:

Team Stronach Parlamentsklub
++43 1 401 10/8080
parlamentsklub@teamstronach.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TSK0009