Nationalrat – Duzdar: Stehe für eine Politik, die Angst nimmt und nicht nährt

Antrittsrede der neuen Staatssekretärin – Integrative Akzente setzen, die für Hoffnung und Aufbruch stehen

Wien (OTS/SK) - Die neue Staatssekretärin Muna Duzdar hat heute, Donnerstag, in ihrer ersten Rede im Parlament ein klares Zeichen für integrative und gerechte Politik gesetzt. „Ich stehe für eine Politik die Angst nimmt und Angst nicht nährt. Eine Politik die etwas will, etwas macht, etwas tut“, erklärte Duzdar. In ihrer Rolle als Staatssekretärin werde sie in ihrem Aufgabenfeld integrative Akzente setzen, die Hoffnung machen und für Aufbruch stehen, so Duzdar. ****

„Ich nehme immer wieder wahr, dass im Zusammenhang mit Migration eine stark negative Stimmung in unserem Land herrscht. Das stimmt mich nachdenklich“, stellte die neue Staatssekretärin fest und betonte, dass diese Entwicklung von politischen Strömungen befeuert werden, die das Trennende vor das Gemeinsame stellen. „Ich verstehe, warum viele Angst haben, zornig sind und resignieren. Ich kann es nachvollziehen“, so Duzdar, die klarstellte, dass sie gegen diese Angst arbeiten werde. Duzdar betonte, dass sie sich vordergründig als Wienerin, Österreicherin, Europäerin und Weltbürgerin verstehe, ohne jedoch auf ihre palästinensisch-arabischen Wurzeln vergessen zu wollen.

Das Aufgabenfeld der Staatssekretärin beinhaltet die Bereiche öffentlicher Dienst, Verwaltung, Digitalisierung, Diversität, Miteinander der Volksgruppen und der Religionen. „Ich werde hier eigene Akzente setzen, die integrativ wirken und Menschen, ungeachtet ihrer Herkunft, Religion, Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung und Identität, unterstützen“, sagte Duzdar. Sie stehe für klare Grundsätze und Positionen, erklärte die Staatssekretärin und betonte dabei auch, von der demokratischen Verantwortung zu wissen, Mehrheiten zu finden und diese gemeinsam zu vertreten. „Ich freue mich daher auf einen regen Austausch und bedanke mich für den Vertrauensvorschuss“, so Duzdar. (Schluss) mr/up

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