Nationalrat - Drozda: „Gute Zusammenarbeit in Regierung finden, mit KünstlerInnen im Dialog sein“

Antrittsrede des neuen Kanzleramts- und Kulturministers - Koordinierung als Pflicht, Kunst als Kür – „Nehme neue Aufgabe mit Demut und Respekt an“

Wien (OTS/SK) - Der neue Kanzleramts- und Kulturminister Thomas Drozda hat heute, Donnerstag, in seiner ersten Rede im Parlament skizziert, wie er seine Aufgaben in der Regierung sieht. „Ich bin für den Bereich der Koordinierung zuständig. Ich würde das eher als den Teil der Pflicht meiner zukünftigen Aufgabe sehen, die Kür ist die Kunst. Im Pflichtteil geht es darum, eine gute Zusammenarbeit in der Regierung zu finden“, sagte Drozda. Der Bereich von Kunst und Kultur „hat auch mit Ressourcen, Finanzen und Personalentscheidungen zu tun. Aber auch damit, mit den KünstlerInnen im Dialog zu sein, auf Augenhöhe mit ihnen zu diskutieren und sich auch dafür zu interessieren, was sie abseits ihrer Kunst zu sagen haben“, betonte Drozda. Er übernehme seine neuen Aufgaben mit „großer Demut und großem Respekt“ – wohlwissend, dass er auch die „Funktion des Bohrens der berühmten dicken Bretter“ zu übernehmen habe. „Das tue ich gerne und hoffe sehr auf ihre Unterstützung“, sagte Drozda in seiner Antrittsrede im Parlament. ****

Minister Drozda verwies darauf, dass er in Sachen Politik und Kultur über viel Erfahrung verfüge. „Einerseits habe ich Politikerfahrung aus zwei Kabinetten, und ich kenne das Bundeskanzleramt als erstklassiges Haus mit TopbeamtInnen. Auf der anderen Seite habe ich in den letzten 15 bis 20 Jahren in Kulturbetrieben Erfahrung gesammelt. Ich habe mich daher entschlossen, die neue Aufgabe anzunehmen und freue mich darauf“, betonte Drozda.

In der Koordination gehe es darum, eine gute Zusammenarbeit in der Regierung zu finden, sagte Drozda, der bekräftigte, dass er auch heute aus dem Parlament mitgenommen habe, dass es von allen Seiten die Bereitschaft zu guter Zusammenarbeit gibt. Zum Bereich von Kunst und Kultur betonte Minister Drozda, dass Österreich völlig zu Recht als die Kunst- und Kulturnation bekannt sei. Umso mehr freue er sich, die Funktion des Kulturministers zu übernehmen, so Drozda, der sich für die wohlwollende Aufnahme und positive Resonanz bedankte. (Schluss) mb/sc

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