NÖ Landtag: Klubobmann Gabmann kritisiert die Kurzsichtigkeit Jener, die eine flächendeckende LKW-Maut fordern.

Kosten einer flächendeckenden LKW-Maut würden auf die Kunden abgewälzt werden und die heimische Wirtschaft schwächen

St. Pölten (OTS) - In der heutigen Sitzung des NÖ Landtages nahm Klubobmann Ernest Gabmann (BürgerLandtag) zur Forderung einer flächendeckenden LKW-Maut Stellung. Er wies darauf hin, dass die internationalen Frächter diese zusätzliche Belastung auf die Kunden abwälzen würden. Der tägliche Einkauf für das Notwendige würde somit noch teurer werden, obwohl die steigenden Lebenserhaltungskosten ohnehin viele Menschen in unserem Land in die Verzweiflung treiben.

Die inländischen klein- und mittelständischen Frächter wären von einer flächendeckenden LKW-Maut im besonderen Maße betroffen, könnten aber diese zusätzlichen Kosten nicht ohne Weiteres auf die Kunden überwälzen.

Für den Klubobmann ist es daher wichtig, den klimaadäquaten lokalen Anbau zu fördern und zu überlegen, wie man Transportwege und Transportkosten reduzieren könnte. Gabmann wies darauf hin, dass es genügend Mitteln aus dem Straßenverkehr für den Straßenerhalt und –ausbau gibt. Diese Mittel sind aber leider nicht zweckgewidmet. „Mit diesen Mitteln aus dem Straßenverkehr werden vielfach artfremde Bereiche finanziert und nun wollen Manche die Wirtschaft und die Konsumenten ein weiteres Mal zur Kassa bitten“, kritisierte der Klubobmann. Abschließend verlangte Gabmann: „Die öffentliche Hand macht durch die hohen Mautsätze ein fettes Körberlgeld, das endlich in die Infrastruktur fließen sollte.“

Rückfragen & Kontakt:

KD Dr. Werner Katschnig
werner.katschnig@buergerlandtag.at
0676/5212333

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | LTN0002