Greenpeace: Neuzulassung von Glyphosat zu Recht wieder gescheitert

Minister Rupprechter muss sich endlich für ein vollständiges Verbot einsetzen

Brüssel/Wien (OTS) - Die für heute anberaumte Entscheidung über die Neuzulassung des umstrittenen Totalherbizids Glyphosat wurde verschoben. Die EU-Staaten hatten sich nicht auf eine gemeinsame Position einigen können. „Schon zum zweiten Mal innerhalb der letzten Monate hat die Europäische Kommission versucht, Glyphosat ohne Einschränkungen weiter zuzulassen, und das trotz der massiven Bedenken großer Teile der europäischen Bevölkerung. Dass das der Kommission bisher nicht gelungen ist, ist ein großer Zwischenerfolg“, sagt Herwig Schuster, Programmdirektor von Greenpeace in Österreich.

Was das für den weiteren Verlauf in der Debatte bedeutet, bleibt vorerst unklar. „Es ist zu hoffen, dass die Europäische Kommission endlich begreift, dass es fahrlässig ist, diesem wahrscheinlich krebserregenden Wirkstoff auf Biegen und Brechen eine neue Zulassung zu erteilen“, sagt Herwig Schuster, und fügt hinzu: „Minister Andrä Rupprechter darf jetzt keinem faulen Kompromiss zustimmen, der dazu führt, dass der Unkrautvernichter weiterhin in Europa eingesetzt wird. Nur ein vollständiges Verbot von Glyphosat schützt die Gesundheit der Europäerinnen und Europäer mit Sicherheit.“

Symbolbilder zu den Gefahren von Glyphosat (Ort: Schönbrunn) finden Sie hier: http://bit.ly/1XmCCLt
Diese stehen Ihnen unter Angabe des Copyrights (Greenpeace/Mitja Kobal) kostenlos zur Verfügung.

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Landwirtschaftssprecher
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