SP-Wagner: Engagiertes KAV-Personal stellt PatientInnen-Versorgung jederzeit sicher

KAV bündelt Kapazitäten - Gangbetten-Thema wird konsequent bearbeitet

Wien (OTS/SPW-K) - „Die Wienerinnen und Wiener können sicher sein, dass ihre medizinische Versorgung auch weiterhin in vollem Umfang sichergestellt ist“, sagt SP-Gemeinderat Kurt Wagner zu den aktuellen Vorwürfen der ÖVP-Abgeordneten Korosec bzw. des FP-Abgeordneten Seidl „Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) bündelt nach genauer Analyse der Auslastung die Kapazitäten von bisher vier auf drei Medizinische Stationen im Krankenhaus Floridsdorf. Das ist eine sinnvolle Maßnahme, um Ressourcen effizient einzusetzen, daraus kann in keiner Weise eine Gefährdung der Patientinnen und Patienten abgeleitet werden. Das ist unverantwortliche Panikmache, und es ist auch gegenüber dem engagierten Personal im Krankenhaus Floridsdorf eine äußerst geringschätzende Aussage.“

„Gangbetten sind ein ernstzunehmendes Thema, der KAV setzte und setzt laufend eine Reihe von Maßnahmen, um die Situation zu entschärfen“, sagt Wagner. „Die Abgeordnete Korosec kann sich gerne auch mit konstruktiven Vorschlägen einbringen. Ihre ständige Angstmacherei finde ich allerdings weder konstruktiv, noch ist das verantwortungsvolles Handeln einer Politikerin.“ Der KAV hat bereits vor längerer Zeit eine Task Force gegründet. Im Dezember 2013 wurde ein Rettungskontingent eingeführt, es hat die gleichmäßige Verteilung von PatientInnen zum Ziel.

Im Donauspital wurden 30 chirurgische Betten auf unfallchirurgische Betten umgewidmet. Bei Überbelastung bestimmter Abteilungen werden PatientInnen, wo das medizinisch möglich ist, auf andere Abteilungen mit freien Kapazitäten verlegt. Betagte unfallchirurgische PatientInnen werden zur Nachversorgung verlegt, dazu wurde in einem ersten Schritt bereits im Oktober 2015 im Pflegewohnhaus Baumgarten eine Station mit 24 Nachsorgebetten geschaffen. So können unfallchirurgische geriatrische PatientInnen, bei denen der Heilungsprozess altersbedingt länger dauert, aus dem Akutspital entlassen und in das Pflegewohnhaus verlegt werden. Der Journaldienst des KAV steuert die Belegung der Häuser durch Rettungssperren, d.h. für bestimmte Zeiträume werden stark frequentierte Häuser nicht angefahren.

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