Spannende „Universum History“-Reise in „Chinas Verbotene Stadt“

Teil 1: „Die geheimnisvolle Welt des Kaisers“ am 20. Mai um 22.45 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Sie gilt als ein Meisterwerk chinesischer Architektur und als größte Palastanlage der Welt – Chinas „Verbotene Stadt“. Mehr als eine Million Fronarbeiter und Hunderttausende Handwerker errichteten das heutige UNESCO-Weltkulturerbe in einer Bauzeit von nur 14 Jahren. Nach seiner Vollendung im Jahr 1421 diente der gigantische Komplex fast 500 Jahre lang als Residenz der feudalen Dynastien Chinas und als Schauplatz kaiserlicher Zeremonien. Die Verbotene Stadt sollte das irdische Spiegelbild himmlischer Ordnung darstellen – so der Wunsch der Erbauer. „Universum History“ öffnet mit dem zweiteiligen Dokudrama „Chinas Verbotene Stadt“ von Christian Twente und Tilman Remme am Freitag, dem 20. und 27. Mai 2016, jeweils um 22.45 Uhr in ORF 2 die Tore des gewaltigen Kaiserpalastes und nimmt die Zuseherinnen und Zuseher mit auf eine faszinierende Reise in eine fremde und rätselhafte Welt.

Ein halbes Jahrtausend chinesischer Geschichte verbirgt sich hinter den Mauern der Verbotenen Stadt. In der hermetisch abgeschlossenen und von Ritualen geprägten Welt der Kaiser Chinas vermischten sich Mythos und Realität in einem für westliche Zivilisationen fast undurchdringlichen Dickicht aus Willkür, Macht und Unterdrückung. Der Hofstaat der Kaiser umfasste bis zu 100.000 Menschen, darunter Eunuchen und Konkubinen, die dem Kaiser rund um die Uhr zu Diensten stehen mussten. Persönliche Abhängigkeiten, Intrigen und ein absolutistisches Machtgefüge machten die Verbotene Stadt zu einem Schauplatz emotionaler Befindlichkeiten, die das Schicksal des Kaiserreichs bestimmten.

Anhand mehrerer Einzelschicksale erzählt der erste Teil des neuen „Universum History“-Zweiteilers die Geschichte von der Entstehung der Verbotenen Stadt im 15. Jahrhundert sowie die ihres Erbauers, dem mächtigen Ming-Kaiser Yongle. Ihm oblag es, die kosmische Harmonie der Verbotenen Stadt zu bewahren, hieß es. Dafür hatten sich die aus Zehntausenden Menschen bestehenden Gefolge des Kaisers immer gleichen Ritualen zu beugen. Doch was verbirgt sich hinter der geheimnisvollen architektonischen Symbolik des Prachtbaus und wie sah der streng strukturierte Tagesablauf des Kaisers aus? Fragen wie diese versucht „Die geheimnisvolle Welt des Kaisers“ zu beantworten.

„Universum History“ erzählt mit üppig und detailgetreu arrangierten Reenactments von der Regierungszeit von Kaiser Yongle, in der die legendäre Dekorationskunst der Ming-Zeit ihren Ausgang nahm. In Zusammenarbeit mit China Central Television und den Hengdian Studios bei Schanghai entstand dieser opulente Film, der die Öffnung des Riesenreichs, die der Geschichte Chinas wohl einen anderen Lauf gegeben hätte, ebenso thematisiert wie die Isolation, die sich letztendlich durchsetzte.

Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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