Pfurtscheller und Huainigg danken BM Schelling für die Wiederauffüllung wichtiger Entwicklungsfonds

160 Millionen Euro mehr für die Reduzierung von Armut und die Förderung des Wachstums

Wien (OTS/ÖVP-PK) - „Die neuen Weltziele, die bis zum Jahr 2030 erreicht werden sollen, sehen die weltweite Abschaffung von Hunger und Armut bis zum Jahr 2030 vor. Dieses ambitionierte Ziel können wir nur mit vereinten Kräften erreichen“, sagen ÖVP-Menschenrechtssprecherin Abg. Elisabeth Pfurtscheller und Abg. Dr. Franz-Joseph Huainigg, ÖVP-Sprecher für Internationale Zusammenarbeit.

Huainigg weiter: „Große Herausforderungen wie Klimawandel, unfreiwillige Migration oder fehlende Infrastruktur brauchen globale Strategien. Genau hier setzen die internationalen Finanzinstitutionen mit der multilateralen Entwicklungszusammenarbeit (EZA) an. Finanzminister Schelling setzt mit der Auffüllung der internationalen Entwicklungsorganisation IDA ein wichtiges Zeichen und unterstreicht damit die Relevanz der multilateralen EZA, ganz besonders in Zeiten einer äußerst angespannten Budgetsituation.“

In der gestrigen Plenarsitzung des Nationalrats wurde beschlossen, dass der österreichische Grundbeitrag zur Internationalen Entwicklungsorganisation (IDA) um 160 Millionen Euro ergänzt wird. Insgesamt beträgt der Beitrag zur IDA somit über 540 Millionen Euro. Huainigg sagt: „Große Herausforderungen wie Klimawandel, unfreiwillige Migration oder fehlende Infrastruktur brauchen globale Strategien. Genau hier setzen die internationalen Finanzinstitutionen mit der multilateralen EZA an. Finanzminister Schelling setzt mit der Auffüllung der internationalen Entwicklungsorganisation IDA ein wichtiges Zeichen und unterstreicht damit die Relevanz der multilateralen EZA, ganz besonders in Zeiten einer äußerst angespannten Budgetsituation.“

Pfurtscheller nimmt Bezug auf die globalen Migrationsbewegungen: „Es ist absolut notwendig, dass wir verstärkt über Strategien nachdenken, wie wir den Menschen vor Ort helfen können, damit sie es gar nicht notwendig haben, ihre Heimat zu verlassen. IDA hat für die aktuelle Periode vier Schwerpunkte zur Armutsreduktion definiert: fragile Staaten, Klimawandel, Gender und inklusives Wachstum. Es werden Projekte unterstützt, die die Arbeits- und Lebenssituation der Menschen vor Ort verbessern sollen. “

Huainigg und Pfurtscheller betonen, dass Österreich mit seinem Beitrag zur internationalen Entwicklungsorganisation einen wichtigen Beitrag zur internationalen Solidarität leistet. „Diese Zahlungen machen zirka zwei Drittel der gesamten ODA-Leistungen, also der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit aus. Hier braucht es bewusstseinsbildende Maßnahmen, um der österreichischen Bevölkerung aufzuzeigen, welchen Beitrag wir im Bereich der multilateralen EZA leisten und was dieser wo und wie bewirkt.“
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