Industrie gratuliert (designiertem) Bundeskanzler Kern

IV-Präs. Kapsch: Keine Zeit zu verlieren – Steigende Arbeitslosigkeit, sinkende Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsmarkt und Integration als größte Herausforderungen

Wien (OTS) - „Die Industrie gratuliert Mag. Christian Kern zur Designierung als neuer Bundeskanzler und wünscht ihm und seinen neuen Regierungsmitgliedern viel Erfolg für die dringend notwendige Neugestaltung unseres Landes“, so der Präsident der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Georg Kapsch, heute, Dienstag. „Vor allem aber wünsche ich Christian Kern die Kraft und die Konsequenz, die enormen Herausforderungen, vor denen Österreich strukturell steht, nachhaltig zu bewältigen. Das Land kann es sich nicht leisten, noch weiter Zeit zu verlieren und in alten Denk- und Handlungsmustern zu verharren.“ Vor allem seien die stark steigende Arbeitslosigkeit in Folge einer stetig sinkenden Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Wirtschaftsstandortes, das große Thema Integration und Strukturveränderungen in den Bereichen Föderalismus, Bildung, Pensionen und Gesundheit als entscheidende Zukunftsfragen zu nennen. „Nicht nur die heimische Industrie, sondern alle Österreicherinnen und Österreicher erwarten sich hier klare Antworten, tragfähige Konzepte und vor allem deren rasche Umsetzung“, so Kapsch. Das heißt, es müsse darum gehen, „gemeinsam dringend die Arbeitslosenzahlen zu senken und die drängenden Reformbaustellen des Landes – ob nun Bürokratie, Arbeitszeit, F&E-Strategie und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für den Energiesektor, Bildung, Pensionen, Gesundheit oder Steuersystem – anzugehen“.

Kapsch: Stärkung des Wirtschaftsstandortes wieder in den Fokus rücken

Österreich leide an einer mittlerweile „chronischen Wachstums- und Investitionsschwäche, deren drastische Auswirkungen wir Monat für Monat an den Arbeitsmarktdaten ablesen können“, so Kapsch. Ursächlich dafür sei eine massive Vertrauenskrise, ausgelöst durch langjährige Reformversäumnisse und -verzögerungen in für den Wirtschaftsstandort wesentlichen Bereichen. Daher müsse die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit ganz oben auf der politischen Agenda stehen, um das Vertrauen in den Standort und damit die Bereitschaft zu Investitionen seitens der Unternehmen wiederherzustellen. „Anders werden wir keine Trendwende auf dem Arbeitsmarkt schaffen. Jemandem, der wie Christian Kern aus der Wirtschaft kommt, ist diese Tatsache zweifellos bewusst. Umso mehr bauen wir darauf, dass die Wiederherstellung der heimischen Wettbewerbsfähigkeit und das Ziel der Reindustrialisierung Österreichs als Basis für Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze wieder in den politischen Fokus rücken. Die österreichische Industrie steht für die Bewältigung der genannten Herausforderungen jederzeit als verlässlicher Partner zur Verfügung“, schloss der IV-Präsident.

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