Industrie zu Bundespräsidentenwahl: Österreichs Wohlstand kommt aus internationaler Zusammenarbeit

IV: Kleine, offene Volkswirtschaft braucht international erstklassige Vertretung – Österreich muss starke Rolle in Europa spielen

Wien (OTS) - Die Industriellenvereinigung (IV) erinnert im Vorfeld der Stichwahl für das Bundespräsidentenamt an die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit und des Exports für die österreichische Industrie und die österreichische Volkswirtschaft insgesamt: „Beschäftigung und Wohlstand hängen in Österreich großteils an Export und internationaler Zusammenarbeit. Jeder neue Bundespräsident muss, will er dem Land in Zukunft nützen, auf dem internationalen Parkett trittsicher sein und über internationale Akzeptanz sowie Anerkennung verfügen." Für die Industrie mit einer Exportquote von im Durchschnitt annähernd 57 Prozent – in einzelnen Branchen werden sogar neun von zehn produzierten Waren exportiert – ist die internationale Wahrnehmung Österreichs besonders wichtig, betonten IV-Präsident Mag. Georg Kapsch und IV-Generalsekretär Mag. Christoph Neumayer heute, Dienstag.

Das internationale Standing Österreichs ist zudem für zukünftige Investitionen aus dem Ausland und die Tourismuswirtschaft bedeutsam. Die umfassenden Bemühungen der österreichischen Außenpolitik und der Außenwirtschaftsorganisationen sollten daher durch eine zukünftig fast ausnahmslos nach innen gewandte Politik nicht beeinträchtigt werden. Die Ablehnung einer vertieften europäischen Zusammenarbeit oder von Handelsabkommen, die für die österreichische Industrie und die Beschäftigung in Österreich positive Effekte haben, kann sich Österreich angesichts der aktuellen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt und bei der Wirtschaftsentwicklung nicht leisten. „Hier ist von einem Staatsoberhaupt Seriosität, nicht Populismus gefragt. Österreich braucht eine gerade auch international anerkannte Persönlichkeit als Staatsoberhaupt, die Österreichs Position in Europa und weltweit kraftvoll mitvertritt, eine Persönlichkeit, die sich der Wichtigkeit der Exportindustrie wie auch der Tourismuswirtschaft bewusst ist und die gemeinsame vor einsame Lösungen stellt", so die IV abschließend.

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