Bundesminister Rupprechter: Umweltförderung nachhaltig erweitert

Durch 376 neue Projekte werden 60.700 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart

Wien (OTS) - Mit der heutigen 126. Kommissionssitzung zur Umweltförderung im Inland wurde eine Förderung für die Verdichtung von Wärmeverteilnetzen beschlossen. Das einfach aufgebaute Förderungsprogramm ermöglicht es, vor allem kleine und private Wärmekundinnen und Wärmekunden an bestehende Biomasse-Nahwärmenetze anzuschließen. Damit wird eine klimafreundliche Alternative zu Öl- und Erdgasheizungen geboten. „Wir arbeiten mit voller Kraft daran, das internationale Klimaschutzabkommen von Paris erfolgreich in der Praxis umzusetzen. Mit neuen Förderungsaktionen setzen wir gezielte, nachhaltige Impulse für die Energiewende“, betont Bundesminister Andrä Rupprechter.

Bei der 126. Kommissionssitzung zur Umweltförderung im Inland wurden insgesamt 376 Umweltprojekte mit einem Investitionsvolumen von rund 105 Millionen Euro genehmigt. Dafür stellt der Bund 16,1 Millionen Euro an Förderungen bereit. Insgesamt werden damit etwa 60.700 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Die Hälfte der Projekte investiert in effiziente Energienutzung, wie Anschlüsse an die Fernwärme, thermische Gebäudesanierungen oder Projekte zur Klimatisierung und Kühlung. Der zweite große Bereich der Umweltförderung im Inland sind Investitionen in erneuerbare Energieträger. Hier wurden bei der heutigen Kommissionssitzung 130 Projekte mit einem Fördervolumen von 7,8 Mio. Euro bewilligt. Mit diesen Investitionen können 42.340 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.

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