Ellensohn: Weniger illegale Automaten in den Bundesländern, in denen das Verbot gilt

Wien (OTS) - „Die Berichte der letzten Tage über den Zustand des illegalen Automatenglücksspiels in Österreich geben uns recht: In den Bundesländern, in denen sie erlaubt sind, stehen auch doppelt so viele illegale Automaten – eben zusätzlich zu den dort erlaubten – wie in den Ländern ohne Kleines Glücksspiel. Aussagen, wonach das Verbot illegales Glücksspiel befeuere, sind daher irreführend. Wir werden weiterhin gegen die illegalen Einarmigen Banditen vorgehen. In Wien kann man davon ausgehen, wenn es Automaten in irgendwelchen Lokalen gibt, die für Glücksspiel Geld nehmen, dass diese illegal sind. Das macht natürlich auch die Verfolgung einfacher. Ich kann diese Lösung anderen Bundesländern nur empfehlen“, kommentiert David Ellensohn, Klubobmann der Grünen Wien, die nun bekannt gewordenen Zahlen zur Entwicklung des illegalen Automatenglücksspiels.

Die rot-grüne Stadtregierung hatte nach jahrlangen negativen Erfahrungen vor allem aus Jugendschutz- und Spielsucht-präventionsgründen das sogenannte „Kleine Glücksspiel“ in Wien mit Ende 2014 abgeschafft. Der Zuspruch aus der Bevölkerung zu diesem Schritt war und ist groß, so Ellensohn: „Wenn mir jemand aus dem 5. Bezirk erzählt, dass bei ihr in der Nachbarschaft früher eine ganze Reihe von schwarz-verspiegelten Spielkabinen war und jetzt ist dort ein helles, freundliches Blumengeschäft, dann ist das natürlich eine schöne Sache, die das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen dort hebt. Aber besonders wichtig ist natürlich, dass der Jugendschutz jetzt gewährleistet ist und Menschen, die spielsuchtgefährdet sind, nicht dauernd mit den Automaten konfrontiert sind.“

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